Markus Blaschzok: "Die Wahrheit ist, dass die Notenbanken durch das Drucken von Geld aus dem Nichts über ihre QE-Programme zur indirekten Staatsfinanzierung die alleinige Schuld an der Inflation tragen. Inflation ist immer und überall ein monetäres Phänomen. Sie sind nicht die Währungshüter, sondern die Währungszerstörer. Sie schaffen kein Wirtschaftswachstum, sondern sie zerstören es und sind die Ursache von Armut und der Ausweitung der Schere zwischen Arm und Reich.

Wollten die Notenbanker die Inflation wirklich bekämpfen, so müssten sie lediglich die Geldmenge, die sie ins System gepumpt haben, wieder extrahieren und/oder die Zinsen auf ein marktübliches Niveau von 4% oberhalb der Teuerung anheben. Sie wollen diese Maßnahmen jedoch nicht ergreifen und ihre Fehler nicht rückgängig machen, da ihre Nullzinspolitik über eine Dekade hinweg das Fundament der Marktwirtschaft ausgehöhlt hat, sodass es zu einem Zusammenbruch käme, würden sie die Inflation bekämpfen.

Die Inflation entstand nicht aus heiterem Himmel, sondern durch die lockere Geldpolitik der Notenbanken. Die Wahrheit ist, dass die Notenbanken Inflation wollen, um so die reale Schuldenlast von Staat und Wirtschaft senken zu können. Sie verkaufen sich als Inflationsbekämpfer, während das wahre Ziel die Enteignung der Ersparnisse der Bevölkerung über die Inflationssteuer ist. Der Wirtschaft wird dabei jedoch nicht geholfen, sondern nötige Anpassungsprozesse nur verzögert und der ökonomische Schaden maximiert."

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