An dem Projekt sind die Industrien Deutschlands, Frankreichs und Spaniens beteiligt. Der vollständige Name lautet Next Generation Weapon System innerhalb eines Future Combat Air System (NGWS/FCAS). Es umfasst ein Kampfflugzeug der sechsten Generation (Next Generation Fighter, NGF), das von bewaffneten und unbewaffneten Drohnen (Remote Carrier, RC) begleitet werden soll. Eine Netzwerkplattform (Air Combat Cloud, ACC) soll den Austausch von Daten zwischen NGF, RC und anderen Systemen gewährleisten und Überlegenheit in der Informationslage verschaffen.
Am 23. Juni wird hierzulande über den nächsten großen Finanzierungsschritt des Luftkampfsystems abgestimmt. Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr, die eine Höhe von 25 Millionen Euro übersteigen, müssen durch den Haushalts- und den Verteidigungsausschuss des Bundestages bewilligt werden. Dieses gigantische Projekt wird die 25-Millionen-Marke voraussichtlich um ein Vielfaches knacken.
Dreistellige Milliardensummen
Laut der französischen Zeitung La Tribune könnte sich der Betrag für Deutschland auf mehr als 800 Millionen Euro belaufen. In der Zeitschrift Internationale Politik heißt es, dass allein der Bau eines flugfähigen Prototyps, den die Hersteller Dassault Aviation und Airbus Defence bis 2027 planen, neun Milliarden Euro kostet:
https://de.rt.com/europa/118957-dammbruch-fur-automatisierte-kriegseinsatze-europaisches/