"Das andauernde Versagen der Nationalmannschaft ist kein Zufall oder Versehen, sondern zwangsläufige Folge der Abschaffung des Leistungsprinzips und der Bestenauslese.
Die einende Kraft des Fußballs, noch dazu auf nationaler Ebene, ist schon seit einiger Zeit nicht mehr erwünscht. Sie wird vielmehr als Gefahr betrachtet, die es zu bekämpfen gilt.
Ein Sommer in Schwarz-Rot-Gold wie 2006 oder gar eine Weltmeisterschaft wie 2014 mit einem Team, das dann am Brandenburger Tor noch die Frechheit besaß, sich und seine Überlegenheit zu feiern, ist für Linke und Grüne eine Horrorvorstellung, deren Wiederholung es unter allen Umständen zu verhindern gilt.
Deswegen bekommen wir seither Lokführer, die kein Wort deutsch sprechen,
Hässliche, die wir als schön bewundern sollen,
Männer, die wir bei Strafe als Frauen akzeptieren und bezeichnen und in Frauenräume einladen sollen,
Dumme und Ungebildete, die wir als Politiker hinnehmen,
Intendanten, die von der ersten Minute an völlig abhängig sind von denen, die ihnen die Mehrheit verschafft haben und so oft wählen ließen, bis es passte, und
Fußballer, die kein Fußball spielen können und gar nicht gewinnen wollen.
"Sieg" klingt schon zu rechts.
Die glatte Verkehrung unserer Werte durchdringt nach und nach alle Bereiche unseres Lebens und chaotisiert sie, weil die Überforderung zum Programm wird.
Wer sich gegen diesen Niedergang, und nichts anderes bedeutet das Wort "Dekadenz", auflehnt, gilt nicht als politischer Gegner, sondern als Feind und wird fertig gemacht.
Eine Zeit lang funktioniert das, aber wenn das Pendel dann zurück schlägt ins andere Extrem, wird es erst recht bitter.
Menschen sind unterschiedlich. So zu tun, als seien ihre Begabungen, Fähigkeiten und Veranlagungen alle gleich, und diese Unterschiede mehr und mehr rigoros zu planieren, wird ihnen nicht gerecht und hat böse Folgen.
Nebenbei blamiert man sie damit vor aller Augen und macht sie erst recht unglücklich.
Dicke werden keine Primaballerina und Männer werden keine Frauen.
Ein Schlüssel zum persönlichen Glück ist es, seine Grenzen zu erkennen und sie zu respektieren.
Alles andere ist das Gegenteil von bunt. Es wird ein großes, undefinierbares Grau.
Grau wie Grauen."
Jens Peter Paul
👉 @Kesselbunte