China versucht deshalb, eine eigene Chipindustrie aufzubauen, die es mit den Weltmarktführern aus Taiwan aufnehmen kann. Bis zum Jahr 2025 soll 70 Prozent des Bedarfs an Halbleitern im eigenen Land produziert werden, so das Ziel der Regierung in Peking, die dafür jedes Jahr viele Milliarden Dollar in die Hand nimmt. Zuletzt vermeldete der chinesische Hersteller SMIC, einen mehrjährigen Entwicklungsrückstand aufgeholt zu haben; dennoch wurden zuletzt nur knapp 17 Prozent der Chips, die in China verbaut werden, in der Volksrepublik hergestellt. Zudem handelt es sich nicht um die besonders leistungsfähigen Halbleiter der neuesten Generation. Und es gibt Gegenwind aus Taiwan: Die Regierung in Taipeh verbietet es ihren Halbleiter-Unternehmen, neue Produktionsanlagen in China zu errichten, um eine Abwanderung von Spitzentechnologie zu verhindern.

https://www.merkur.de/wirtschaft/news-china-taiwan-krise-konflikt-wirtschaft-abhaengigkeit-decoupling-chips-halbleiter-tsmc-zr-91735195.html

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