Nehmen wir mal an, es gibt eine bestimmte Geldmenge X auf dem ganzen Planeten. Z.B. 100 Milliarden Dollar. Diese 100 Milliarden werden gerecht auf alle Bewohner verteilt. Alle betreiben Handel, machen Geschäfte untereinander und das Geld wandert munter und gerecht hin und her. Irgendwann fangen ein paar Wenige mit üblen Machenschaften an, um das Geld der Masse an sich zu reißen. Es werden Kredite verteilt, mit dem Geld anderer spekuliert, mittels Steuergeldern und Zinsen über die Zeit hinweg das Geld der Masse hin zu den Wenigen verlagert. Bis irgendwann der Tag kommt, wo die Wenigen Alles und die Vielen Nichts haben. Werden dann die Wenigen sagen: "Hey, wir haben zu viel und ihr nichts, kommt, wir teilen wieder alles auf"? Oder werden sich die Wenigen etwas überlegen, wie sie der Masse die Schuld daran geben können, dass diese nix mehr hat und sie selbst weiter alles behalten dürfen, ohne dass die Machenschaften auffliegen und sie ihre Machtpositionen verlieren? Nehmen wir an, sie erzählen den Menschen, man müsse einen ganz bestimmten Feind bekämpfen oder eine todbringende Katastrophe würde über den Planeten ziehen. Würden sich die Menschen auf den Feind bzw. die Katastrophe konzentrieren oder sich die Frage stellen, wer der Menschheit das Geld geklaut und sich damit eine scheinbar unumstößliche Machtposition geschaffen hat? Würde die Masse irgendwann das sich immer aufs Neue wiederholende Spiel durchschauen und wenn ja, würden die Wenigen so einfach klein beigeben?
2 comments
Psychodad
interessante Frage. Ich hab das Gefühl wir finden‘s gerade heraus, was passieren würde... 🤓
iudaeorum pestis -toetlicher Krankheitserreger mit juedischer RNA
Gute Ausformulierung unserer heutigen Situation und ich weiss nicht,wie sich die Tumor Masse entscheiden wird.manchmal bin ich positiv überrascht über so viele Aufgeklärte, manchmal deprimiert über so viel befehlshoerigkeit.