Warum du heute 15-mal länger für Gold arbeitest als 1971
1971 wurde der US-Dollar von Richard Nixon vom Goldstandard getrennt. Ab diesem Moment konnte Geld unbegrenzt gedruckt werden. Genau das ist seit über 50 Jahren passiert. Mehr Geld im Umlauf bedeutet weniger Kaufkraft.
Ein Vergleich zeigt, wie stark der Wertverlust ist:
1971 Gold: 43 Dollar Stundenlohn: 3,70 Dollar Arbeitszeit für 1 Unze Gold: 11,6 Stunden
2026 Gold etwa 5.000 Dollar Stundenlohn: 28 Dollar Arbeitszeit für 1 Unze Gold: 179 Stunden
Die Stunde Arbeit ist heute also massiv weniger wert als früher. Nicht weil die Menschen weniger leisten, sondern weil das Geld immer weiter entwertet wurde.
Das Prinzip ist simpel: Wenn man etwas endlos vervielfachen kann, verliert es an Wert. Wie bei einer seltenen Briefmarke, von der plötzlich Millionen Kopien existieren.
Geld steht für deine Zeit und Energie. Wenn das Geld entwertet wird, entwertet sich automatisch auch deine Lebenszeit. Darum fühlt es sich an, als würden wir immer mehr arbeiten und trotzdem weniger zurückbekommen.
Ein faires Geldsystem müsste resistent gegen Entwertung sein.
Hier kommt Bitcoin ins Spiel. Seine Geldmenge ist fix. Niemand kann es „einfach drucken“. Dadurch verschwindet dieser stille Wertverlust.
Der Vergleich Gold pro Bitcoin zeigt das deutlich:
2012: 208 Tage 2016: knapp 3 Tage 2020: etwa 4,5 Stunden 2024: unter 1 Stunde
Der Dollar und der Euro verlieren mit der Zeit Kaufkraft. Bitcoin gewinnt durch seine Begrenzung langfristig an Kaufkraft.
Kurz gesagt: Wenn du ein Geldsystem nutzt, das permanent entwertet wird, verliert deine Zeit immer weiter an Wert. Wenn du ein Geldsystem nutzt, das nicht entwertet werden kann, schützt du deine Zeit.
greas*
1 comment
Asd Asdf
Interessant zu wissen wäre, wer den Verlust des Geldwertes einsteckt, denn in einem geschlossenen System geht nichts verloren. Oder um es mit Habeck zu sagen: Der Wertverlust ist nicht weg, den haben nur andere. Und ich möchte gerne wissen, wer das ist.