• Die Denunzianten-Kritik — Linke wenden sich in einem offenen Brief gegen die pauschale Verunglimpfung derer, die für ihre Grundrechte demonstrieren.
Das Einknicken der Partei „Die Linke“ und vieler anderer, die sich in der Corona-Frage eher links verorten ist ein trauriges Schauspiel. Vergleichbar vielleicht der Mutation der SPD zur Hartz-IV-Partei. In der schwersten Krise der Demokratie und der Freiheitsrechte seit 75 Jahren wehren sich viele Linke nicht gegen den Staat, der uns diese Rechte nimmt — sie rebellieren gegen die ohnehin wenigen Rebellen. Der Grund hierfür hat teilweise einen plausiblen Kern. Auch „Rechte“ sind auf den Zug der Demonstrationen für unsere Grundrechte aufgesprungen — auch wenn solche Menschen als Freiheitshelden wenig glaubwürdig sind. Aber welche Schlussfolgerung ziehen wir aus dem Dilemma? Bedeutet „Antifaschismus“ nun, den überbordenden Staatsautoritarismus einfach durchzuwinken? Sollte man gegen arbeitende Menschen, nur weil diese sich nicht korrekt ausdrücken, den Schulterschluss mit den neoliberalen Kriegsparteien suchen? Eine Gruppe von Linken hat einen offenen Brief verfasst und mahnt zur Differenzierung. — weiter lesen

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