Nur durch den Faschismus, konnte der Vatikan zu einem eigenen Staat werden.



Ein Land für Gottes Stellvertreter: 1929 unterschrieben Papst Pius XI. und Benito Mussolini die Verträge zur Gründung des Staates Vatikanstadt. Vor dem feiernden Volk gab der Diktator sich als großmütiger Gönner.

In ganz Italien war der Jubel zu hören. Überall im Land zogen am Abend des 11. Februar 1929 begeisterte Fackelträger durch die Städte. Die Glocken aller Kirchen läuteten, selbst auf den Alpengipfeln loderten Freudenfeuer. Die italienischen Katholiken feierten mit Festgottesdiensten und Banketten die Versöhnung ihres Staates mit dem Papst.

Am Mittag desselben Tages hatten Kardinalsstaatssekretär Gasparri und Benito Mussolini nach 30-monatigem Ringen und 20 verschiedenen Textentwürfen im Lateranpalast drei historische Abkommen mit einer goldenen Feder unterzeichnet: die Lateranverträge. Erst durch sie wurde die Basis für den Vatikan geschaffen, wie wir ihn heute kennen.

Der sogenannte Versöhnungsvertrag verschaffte dem Heiligen Stuhl ein souveränes Staatsgebiet mit der offiziellen Bezeichnung "Stato della Città dell Vaticano" - Staat der Vatikansstadt. Um die prestigeträchtige Bezeichnung "Stato" hatten die Unterhändler beider Seiten bis zuletzt gerungen. Im Gegenzug erkannte Papst Pius XI. das Königreich Italien mit Rom als Hauptstadt an. Seit über einem halben Jahrhundert hatten die Päpste genau diese Anerkennung verweigert, weil die italienischen Truppen die Ewige Stadt im September 1870 mit Gewalt eingenommen hatten.

https://www.spiegel.de/geschichte/staat-vatikanstadt-mussolinis-vertrag-mit-papst-pius-xi-1929-a-953282.html

Noch eine Quelle:

https://www.deutschlandfunk.de/kirchengeschichte-der-papst-und-der-duce-100.html

@ https://t.me/PaulaPCay

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