💸"In einem sogenannten "Open-House-Verfahren" garantierte das Bundesgesundheitsministerium jedem Lieferanten, FFP-2-Masken zum Stückpreis von 4,50 Euro und OP-Masken zu jeweils 60 Cent abzunehmen, in einer beliebigen Menge, ab 25.000 Stück. Die Preise waren hoch, das Ministerium wurde mit Angeboten überschüttet und schloss mit mehr als 700 Lieferanten Verträge ab. Gesamthöhe: Mehr als sechs Milliarden Euro."
"Es wirkt vielmehr so, als wollte das Ministerium auf Biegen und Brechen aus den Verträgen raus, nachdem sie bemerkt haben, dass sie viel zu viel bestellt haben".
"Das Mannheimer Büro von Ernst & Young Law, das das Ministerium vor Gericht vertritt, teilt mit, man äußere sich nicht zu laufenden Verfahren. Das Landgericht Bonn könnte im heute beginnenden Zivilprozess nun selbst einen Sachverständigen beauftragen, zu prüfen, ob die gelieferten Masken Mängel aufweisen oder nicht."
archive.is/9Ym4Y