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Christian Lindner bringt die ehemalige SED, der eine Sahra Wagenknecht schon zu rechts ist, als mögliche Wahlalternative zur AfD ins Spiel. Unglaublich. Wirklich unglaublich und am Ende auch selbstentlarvend.
Dass Teile der AfD vom Verfassungsschutz beobachtet werden, gilt gemeinhin als ultimatives Ausschlusskriterium. Aber was schreibt denn der Verfassungsschutz in Baden-Württemberg über die Linke?
"Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg beobachtet linksextremistische Strömungen, Zusammenschlüsse und Teilstrukturen innerhalb der Partei DIE LINKE. Diese ist aus der „Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“ (SED) der DDR hervorgegangen und wurde mehrfach umbenannt, zuletzt 2007 nach dem Beitritt der Partei „Arbeit & soziale Gerechtigkeit – die Wahlalternative“ (WASG)."

Diese Linke zu wählen, ist also in Ordnung, Herr Lindner? Die rechtsidentischen Nachfolger der Mauerschützen? Ich soll lieber Kommunisten und Sozialisten wählen als eine überzeugte Marktwirtschaftlerin wie Alice Weidel, wenn es nach dem Lindner geht? Absoluter Wahnsinn.
Eine FDP, die der Linkspartei näher steht als dem konservativ-liberalen Teil der AfD, hat sich politisch vollkommen verlaufen und irrlichtert orientierungslos umher. Es ist schon fast tragisch.

Um sich dann vollends zum Löffel zu machen, wird dann noch behauptet, ein weiteres Erstarken der AfD würde dafür sorgen, dass internationale Großkonzerne künftig fernbleiben. Das ist wirklich mutig. Lindner wird, wenn nicht bald der wirtschaftliche Rückwärtsgang eingelegt wird, als Teil einer Regierung in die Geschichte eingehen, die die Wirtschaft Deutschlands an die Wand gefahren hat.

Deutsche Unternehmen planen in diesem Moment die Abwanderung oder stellen die Investitionen ein und das hat nichts mit der AfD, aber alles mit der grünsozialistischen Transformation zu tun. Wer nicht einmal die eigenen Unternehmen im Land halten kann, braucht von internationalen Playern nicht zu träumen. Außer man zahlt horrende Subventionen in Milliardenhöhe wie im Fall von Intel, was aber unterm Strich auch nur ein Eingeständnis der eigenen Unattraktivität ist: Ohne großzügige Hilfen aus der Staatshand, lohnt es sich nicht mehr nach Deutschland zu kommen, weil die eigentlichen Rahmenbedingungen nicht gut sind. (Energiepreise, Steuern, Überregulierung, fehlende Digitalisierung, sinkendes Bildungsniveau, Infrastruktur lebt von der Substanz etc.)
Als Finanzminister einer solchen Regierung sollte man den Ball bei dem Thema vielleicht etwas flacher halten.

Jason HD

👉 @Kesselbunte

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