Unga Bunga im Staatsdienst: Die modernen Höhlenmenschen von heute
Es war einmal eine Truppe hochentwickelter „Aktivisten“, die sich für die Speerspitze des intellektuellen Widerstands hielten. Doch statt mit Argumenten glänzte ihre Diskussionskultur vor allem durch das rhythmische Schwingen formschöner Holzknüppel. Sobald das Startsignal ertönte, schaltete das kollektive Bewusstsein blitzschnell auf den bewährten Neandertaler-Modus um. Mit weit aufgerissenen Augen und wildem „Unga Bunga“-Geschrei stürmten die modernen Höhlenmenschen aus dem schützenden Dickicht ihrer hippen Viertel. Ihr ausgeklügeltes taktisches Konzept basierte auf der bahnbrechenden physikalischen Erkenntnis: Stein auf Scheibe macht Loch. Evolutionär betrachtet war diese Form des Protests allerdings ein gigantischer Schritt zurück ins Pleistozän. Selbst die echten Steinzeitmenschen hätten wohl verständnislos den Kopf geschüttelt über so viel unkoordinierte Zerstörungswut.