Es geht nicht darum, ob man dem Anliegen zustimmen kann, oder ihm ablehnend gegenübersteht. Es macht mir Übelkeit, diese Unkultur, heutzutage mit diesen Shitstorms zu agieren. Leute zu denunzieren. Es hat einfach keinen Stil und erinnert mich an Rattenschwärme, die gemeinsam über ein Opfer herfallen. Niemand geht mehr in den Dialog. Keiner spricht mehr mit dem Anderen. Es finden nur noch diese Grabenkämpfe statt. Meist anonym. Womit der miese Stil vollkommen wäre. Früher hat man Leserbriefe oder irgendwas geschrieben. Mit Argumenten versucht, zu überzeugen. Abschließend mit den Füßen abgestimmt. Das bedeutet nicht, liebe Antifa oder BLM, Leute niederzutreten, sondern dort nicht mehr eingekauft, Urlaub gemacht. Das geht auch gut ohne ‚Kauft nicht beim Juden’ Schilder. Heute vernichtet man, was einem nicht passt mit Sätzen wie ‚Ich hoffe, ihr geht kaputt‘. Ich bin auch der Meinung, dass diese Campingplatzbetreiber nichts kapiert haben und sich nicht beschweren dürften, aber dieser Kultur des anonymen Dreckwerfens kann ich nur Verachtung entgegenbringen. Das disqualifiziert berechtigte Kritik.
Man sollte vielleicht auch wieder mehr vor die eigene Tür gehen, da könnte auch noch Dreck liegen. Aber die Anonymität zeigt uns ja, das es viel mehr Spaß macht vor anderen Türen zu kehren!
Der Campingplatz-Besitzer erkennt keinen Fehler. Er hätte es nicht anders machen können. Nun, dann muss er die schmerzliche Konsequenz seines Handelns spüren. Mit Vollgas in die Insolvenz. Verdient ist eben verdient. „Beisse nie die Hand die dich füttert“. Er kann ja ein Schild aufhängen. „Willkommen in der Normannenstrasse, hier dürfen sie IM spielen“ MfS lässt grüßen.
Ich kritisiere nur die Art der Kritik und die generelle Entwicklung der Debatte. Inhaltlich würde ich diesem Zeltheini so Einiges erzählen. Nur eben etwas Sachlicher.
Dann wäre der Tag bei mir beendet auf dem Campingplatz, auch dieser Herr wird die Quittung erhalten. Verlässt alle solch Plätze, nicht erst nach Streit, sofort wenn es gefordert wird.
Es macht mir Übelkeit, diese Unkultur, heutzutage mit diesen Shitstorms zu agieren. Leute zu denunzieren. Es hat einfach keinen Stil und erinnert mich an Rattenschwärme, die gemeinsam über ein Opfer herfallen.
Niemand geht mehr in den Dialog. Keiner spricht mehr mit dem Anderen. Es finden nur noch diese Grabenkämpfe statt. Meist anonym. Womit der miese Stil vollkommen wäre. Früher hat man Leserbriefe oder irgendwas geschrieben. Mit Argumenten versucht, zu überzeugen. Abschließend mit den Füßen abgestimmt. Das bedeutet nicht, liebe Antifa oder BLM, Leute niederzutreten, sondern dort nicht mehr eingekauft, Urlaub gemacht. Das geht auch gut ohne ‚Kauft nicht beim Juden’ Schilder. Heute vernichtet man, was einem nicht passt mit Sätzen wie ‚Ich hoffe, ihr geht kaputt‘.
Ich bin auch der Meinung, dass diese Campingplatzbetreiber nichts kapiert haben und sich nicht beschweren dürften, aber dieser Kultur des anonymen Dreckwerfens kann ich nur Verachtung entgegenbringen. Das disqualifiziert berechtigte Kritik.