Der Eifelphilosoph:
Habe heute morgen zur Kenntnis nehmen müssen, dass die sachliche Diskussion über Corona und die Impfstoffe vorbei ist. Nicht, weil alle endlich in eine Hysterie ausgebrochen sind, wie man sie 1939 erleben konnte (höre gerade Zeitzeugenaussagen aus der Zeit, die sowas beschreiben), sondern weil ganz ander Player jetzt das Sagen haben.
Wallstreet-online berichtet davon, dass eine der Impfstoff-Entwickler-Firmen eine 10 000-fache Steigerung ihres Aktienwertes erfahren hatte: der Stoff ist jetzt Thema der Finanzindustrie - die spaßen nicht. Auch der deutsche Impfstoffentwickler Curevac kann sich laut Manager-Magazin vor lauter Geld nicht mehr retten: Corona entwickelt sich zum Multimilliardengeschäft- womit auch jede sachliche Diskussion erledigt ist - mit soviel Kapital kann man alle wissenschaftlichen Studien der Welt finanzieren - inklusive der vorher festgelegten Ergebnisse. Und wenn das Impfstoffbusiness so eine Gewalt entwickelt, dann muss auch geimpft werden was das Zeug hält, damit das Wachstum auch in den nächsten Jahren erhalten bleibt.
Damit sind wir in der Hand eine Branche, die in den vergangenen Jahren das größte Moment an krimineller Energie an den Tag gelegt hat, dass die Wirtschaft des Westens erlebt hatte: ich darf nur an Cum-Ex erinnern oder an die Krise 2008: ausgelöst durch Derivate, die nicht das Papier wert waren, auf dem sie angepriesen wurden.
Ist das noch aufzuhalten?
Innerhalb der Grenzen kapitalistischen Denkens wohl eher nicht. Für jeden investierten Euro 10000 zurück: das ist der neue Goldrausch. Fragt mal die nordamerikanischen Indianer, was ihr Leben noch Wert war, nachdem man dort Gold gefunden hatte! Ach nein - geht nicht, hat keiner überlebt.
Na, wenigstens dürfte diese Entwicklung einem die neueste Peinlichkeit das Kapitalismus ersparen, die daran besteht, dass ein Pizzalieferdienst ("Delievery Hero" - laut Tagesschau) in den DAX aufgenommen wird - und da womöglich Mercedes, Audi oder BMW verdrängt.
Folgen dieser Entwicklung? Mercedes entläßt 30000 Leute. Mit Autos bauen kann man nicht mehr genug verdienen.
Oder?

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