Masern und die einzige Logik des RKI: "Hauptsache impfen!"
Die Masern sind eine typische Kinderkrankheit, die noch vor 125 Jahren Tausende von Todesfällen in Deutschland forderte. Die Sterberate ist zwischen 1900 und 1962, also noch vor der ersten verfügbaren Masernimpfung, um 99 % gefallen. Das Risiko für einen schweren oder gar tödlichen Masernverlauf hängt somit von Faktoren ab, die Eltern möglicherweise auch ohne Impfung beeinflussen können. Warum sagt das RKI dies den Eltern nicht und warum werden diese geheimnisvollen Faktoren nicht systematisch erforscht? Hauptsache impfen?

Die Zulassung der Masernimpfung basiert auf Studien mit gesunden Kindern. Die Masernimpfung ist somit eine Vorsorgemaßnahme für gesunde Kinder. Um die Risiken der Impfung zu minimieren, sollte nur geimpft werden, wer die Impfung wirklich benötigt, wer also - nach Logik des RKI - keinen ausreichenden Antikörpertiter besitzt. Also sollte man vor jeder Impfung den Titer prüfen, ob das Kind bereits eine "stille Feiung" durchlaufen hat und somit auch ohne Impfung - nach Logik des RKI - bereits ein Leben vor schweren oder gar tödlichen Masernverläufen geschützt ist.

Wer bereits die Röteln und oder Mumps oder Windpocken durchgemacht hat, für den ist die Mehrfachimpfung nicht nur unnötig, sondern stellt ein unnötiges Risiko, z. B. einer Hyperimmunisierung, dar. Warum greift das RKI die Forderung vieler Eltern nach der Verfügbarkeit von Einzelimpfstoffen nicht auf?

Ein Säugling bzw. Kleinkind ist laut Fachliteratur bis zu zwei Jahre durch mütterliche Antikörper geschützt. Impft man zu früh, besteht nach RKI-Logik eigentlich die Gefahr, dass sich die Antigene der Impfung und die mütterlichen Antikörper gegenseitig neutralisieren. Warum weist das RKI die Eltern nicht darauf hin?

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQs/DE/Impfen/MMR/FAQ_Uebersicht_MSG.html?nn=16911266#entry_16871018

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