🟠 Blockade Leningrads: "Das schaurigste Stadtdrama, das die Geschichte jemals gesehen hat"
Andreas von Westphalen 27./ 28.01.2024 Telepolis

Am 27.01.1944 endete die Blockade der deutschen Wehrmacht, eines der größten Kriegsverbrechen der Geschichte. Rückblick über den geplanten Hungertod von Millionen (Teil 1).

Heute vor 80 Jahren wurde die russische Metropole Leningrad befreit, nachdem neun Tage zuvor die Rote Armee den Blockadering der deutschen Wehrmacht durchbrochen hatte. Damit endete "die größte demographische Katastrophe, die eine Stadt in der Geschichte der Menschheit jemals erfahren musste" (John Barber).

Ganze 872 Tage hatten die Einwohner der Stadt gehungert. Rund eine Million Zivilisten starben hierbei. Das sind rund doppelt so viele Zivilisten, wie sie im Deutschen Reich während des gesamten Zweiten Weltkriegs durch alliierte Luftangriffe umgekommen sind.

1️⃣ Weiterlesen Teil 1.....

Kriegsverbrechen: Opfer und Überlebende berichten in Tagebüchern und Gedichten über ihr Leben und Sterben. Der geplante Hungertod von Millionen (Teil 2).

Eine Warnung an sensible Leserinnen und Leser ist an dieser Stelle angebracht: Diese Texte gehen an die Grenze des Erträglichen.

2️⃣ Weiterlesen Teil 2...

Steht das Gedenken in Deutschland im Verhältnis zu Ausmaß und Schuld? Der geplante Hungertod von Millionen (Teil 3 und Schluss).

Jahrzehntelang wurde die Aushungerung Leningrads in der BRD "zu einer normalen Belagerung marginalisiert", wie der Historiker Wigbert Benz betont. Bis in die 1980er-Jahre hinein war die allgemeine Auffassung, die Wehrmacht habe nur zum Mittel der Aushungerung der Stadt gegriffen, weil es ihr nicht gelang, sie einzunehmen.

3️⃣ Weiterlesen Teil 3...
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#vernichtungskriegs #leningrad #faschismus

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