"Örtliche Gesundheitsämter drohen Eltern gerade unverhohlen mit Kindesentzug, wenn diese bestimmte zwangsisolatorische Maßnahmen am Kinde nicht nach Wunsch des Amtes durchführen. Vergleichbare Zustände also, wie sie ganze Regalmeter der Aufarbeitung der DDR-Verbrechen füllen, wo zu Tausenden Kinder den Eltern entrissen wurden, weil diese als Regimegegner galten.
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Bekannt geworden waren Fälle behördlicher Schreiben aus gleich mehreren Bundesländern, die Eltern dazu aufforderten, ihre Kinder in häuslicher Quarantäne getrennt von der Familie in einem eigenen Raum zu isolieren und auch Mahlzeiten getrennt vom eigenen Kind einzunehmen – wohl bemerkt, schon im Verdachtsfalle einer Corona-Infektion.
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Interessanter: Das besagte Schreiben sei keineswegs ein individuelles Papier gewesen, sondern basiere auf einer Musterverfügung auf der Basis von Vorlagen anderer Landkreise. Wenn also jeder von jedem abschreibt, wer hat dann aber die erste Version aufgesetzt oder wo abgeschrieben? Und da sind wir dann beim Bund angelangt, beim Infektionsschutzgesetz: Orientiert habe man sich „insbesondere auch am Wortlaut des Infektionsschutzgesetzes“."
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexander-wallasch-heute/wer-gab-anweisungen-an-gesundheitsaemter-eltern-mit-kindesentzug-zu-drohen/

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