Covid-19: Die Panikmache wechselt die Richtung

Langsam scheinen mehr und mehr von der Panikmacher Fraktion zu merken, dass sie mit dem Argument „Tödlicher Killervirus“ nicht mehr durchkommen. Mehr und mehr Studien [1] zeigen, dass die Sterblichkeit im Promille Bereich liegt und damit unter der der Grippewelle 2017-2018 [2].
Also ändert sich jetzt die Argumentation. Mir werden in den letzten Tagen vermehrt Berichte über Folgeschäden zugesandt. Bereits am 13. März gab in Hong Kong Berichte über eingeschränkte Lungenfunktionalität nach Covid-19 [3], jetzt gibt es ähnliche Berichte aus der Uniklinik Innsbruck [4].
Und ich gebe zu: Wir können diese Berichte nicht komplett von der Hand weisen. Wir müssen uns aber immer wieder in Erinnerung rufen, dass dies Einzelfallberichte sind. Meistens von Patienten die entweder zuvor Leistungssport wie Tauchen betrieben haben oder die eine schwere Lungenentzündung hatten. Es ist dabei unklar wie vorbelastet die Lungen waren. Und was die meisten vergessen: Auch der Influenza Virus greift die Lungen an [5]. Jede Grippe kann, wenn sie schlecht läuft, zu dauerhaften Folgeschäden führen, wie zum Beispiel auch den Verlust des Geruchs und Geschmackssinns [6]. Auch eine Vielzahl anderer Viren. Wir tun jetzt so als ob das alles neu wäre, aber das Risiko existiert immer. Meistens ist nur ein kleiner Bruchteil der Infizierten betroffen, auch bei Covid-19. Denn die Studien aus Heinsberg, Stanford und Dänemark [1] zeigen, dass über 90% der Infizierten die Erkrankung nicht bemerken und keine Symptome entwickeln. Ein Bruchteil der restlichen unter 10% entwickelt Folgeschäden, aber wenn sich diese wie bei der Grippe verhalten so werden auch die meisten der Folgeschäden in einigen Monaten wieder verschwinden.
Mir wurde jetzt noch ein Screenshot von Twitter zugesandt, von einem angeblichen Epidemiologen, der sich Sorgen macht, dass das Virus Hirnschäden verursachen könnte. Dabei sagen uns alle Studien, dass sich das Virus erst im Rachen und später in der Lunge ausbreitet. Er führt als Begründung den Verlust des Geruchssinns an, dabei passiert das auch bei der Influenza und anderen Viren [6] und die allermeisten dieser Verluste sind nur temporär

Nachtrag: Selbst wenn es so wäre, dass das Virus Folgeschäden im Prozentbereich (mehr kann es ja schon alleine auf Grund der hohen Anzahl der symptomlosen Verläufe nicht sein) verursacht so sehen wir, dass sich das Virus in allen Ländern der Welt gleichermaßen ausbreitet und selbst strengste Lockdown Maßnahmen das nicht verhindern können. Auch die offiziellen Empfehlungen waren immer nur "flatten the curve", also irgendwann werden wir das Virus alle bekommen. Also wie sollen wir das jetzt verhindern? Alle Menschen weg sperren bis die heilige Impfung da ist, wo auch wieder Nebenwirkungen und Impfschäden entstehen können? Das Leben ist halt gefährlich und damit lebt die Menschheit seit Anbeginn der Zeit. Get over it.

[HK]

[1] https://drive.google.com/open?id=1cQJ02UOtZUVIFStA5sJKLtdiSnWWi4TX
[2] https://influenza.rki.de/Saisonberichte/2017.pdf
[3] https://www.scmp.com/news/hong-kong/health-environment/article/3074988/coronavirus-some-recovered-patients-may-have
[4] https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/04/tag-Coronavirus-Lungeschaden-Forschung-Uniklinik-Innsbruck-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.html
[5] https://www.sciencedaily.com/releases/2009/07/090717150302.htm
[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25198029

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