"Man habe „ganz offenkundig in Teilen überreagiert“, so der 55-Jährige, der überdies davon ausgeht, dass es „keinen zweiten Shutdown geben wird. Das können wir gar nicht bezahlen, wenn wir sehen, wie schon der erste die Weltwirtschaft an den Rand des Ruins getrieben hat“, so Precht.
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Er würde sich schon freuen, wenn „nur zehn Prozent der Corona-Rigorosität künftig einer besseren Ökopolitik zugutekäme. Wir hätten sofort einen gesünderen Planeten.“
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Auch die Tech-Riesen will der Philosoph zur Kasse bitten: „Wenn der Staat jetzt gigantische Rettungspakete schnürt, sollte er auf der anderen Seite endlich die Steuern für die großen Onlineprofiteure erhöhen. Ansonsten sterben unsere Städte und mit ihnen der Gemeinschaftsraum, der Gemeinsinn und die Demokratie.“
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Es ist doch absurd, dass man sofort mit den größten Schwachmaten in einen Topf geworfen wird, nur weil man auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Grippeepidemien hinweist."
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/philosoph-im-interview-richard-david-precht-zu-corona-shutdown-wir-haben-offenkundig-ueberreagiert/25911382.html

2 comments

“Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur”
Das ist kein Philosoph, sondern ein Sophist :-)