Der AfD-Abgeordnete Steffen Kotré hat sich erstmals öffentlich zu dem Streit mit seinem Fraktionskollegen Norbert Kleinwächter, der ihm nach einer Rede Ende März im Plenum des Bundestags auf Twitter "widerliche Putin-Propaganda" vorgeworfen hatte, geäußert. Gegenüber diesem Blog sagte Kotré, dass in der AfD noch nicht alle verstanden hätten, dass solche öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzungen der Partei de facto Wählerstimmen kosten: "Die Leute denken dann, Mensch, so einem zerstrittenen Haufen gebe ich nicht die Stimme." Trotz mancher Gegensätze in der Bewertung des Ukraine-Kriegs glaube er aber nicht daran, dass die Partei daran zerbrechen könnte. "Ich glaube an die Selbstregulierungskräfte in der Fraktion, in der Partei, dass wir auch über diese Probleme uns nicht entzweien."
https://www.pi-news.net/2022/04/widerliche-putin-propaganda-vorwuerfe-jetzt-spricht-steffen-kotre/