"Als Ursula von der Leyen EU-Kommissionschefin wurde, hatte sie gerade erfolgreich einen Untersuchungsausschuss im Bundestag ausgesessen. Der hatte ihr nachgewiesen, dass sie als Chefin im Verteidigungsministerium von 2013 bis 2019 ein System der Vetternwirtschaft etabliert hatte, das die Steuerzahler laut Bundesrechnungshof einen dreistelligen Millionenbetrag kostete. Profiteur war vor allem McKinsey, das größte Beratungsunternehmen der Welt."
"Am vergangenen Mittwoch kassierte von der Leyen eine scharfe Rüge von der Bürgerbeauftragten der EU. Emily O’Reilly kritisierte die Vergabe eines Auftrags der EU-Kommission an Blackrock, den größten Investmentfonds der Welt. Blackrock soll der Kommission Vorschläge machen, wie die europäischen Banken dazu gebracht werden können, stärker in nachhaltige Energien statt in Kohle, Gas und Öl zu investieren."
"O'Reilly bemängelte, dass die Kommission bei der Auftragsvergabe mögliche Interessenskonflikte bei Blackrock nicht genau geprüft hat."
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