ZEIT: Aber wir haben doch allen Grund, mit Sorge auf die Ukraine zu blicken.
Schmidt: Ich mache einen großen Unterschied: Das deutsche Volk will keinen Kalten Krieg. Die politischen Eliten entfernen sich im Westen möglicherweise schneller von der friedlichen Gesinnung ihrer Völker. Da gibt es übrigens einen erheblichen Unterschied: Im Baltikum und in Polen ist die öffentliche Meinung im Volk den Russen gegenüber feindlicher als sonst im Westen. Und natürlich muss die Führung des Westens ein gewisses Maß an Rücksichtnahme auf die öffentliche Meinung in Polen und außerdem in den drei baltischen Republiken nehmen.
ZEIT: Ist es richtig, Russland aus der G 8 auszuschließen?
Schmidt: Vielleicht war diese Äußerung von Frau Merkel etwas unglücklich. Jemand, der dem anderen die Tür vor der Nase zuschlägt, muss sie eines Tages doch wieder aufmachen.
ZEIT: Aber es leuchtet doch ein, den nächsten G-8-Gipfel in Sotschi abzusagen. Oder sollte man sich gerade jetzt zusammensetzen?
Schmidt: Es wäre ideal, sich jetzt zusammenzusetzen. Es wäre jedenfalls dem Frieden bekömmlicher als das Androhen von Sanktionen, die in Wirklichkeit den Westen genauso treffen wie den Osten, den sie treffen sollen.
ZEIT: Russland sollte also Teil der G 8 bleiben?
Schmidt: Die G 8 ist in Wirklichkeit nicht so wichtig wie die G 20. Aus der G 20 hat man die Russen bisher nicht rauskomplimentiert.
ZEIT: Da sind auch die Mehrheitsverhältnisse vollkommen anders. Da müssten Chinesen, Inder, Indonesier et cetera zustimmen.
Schmidt: Ja.
ZEIT: Glauben Sie, dass sich einige deutsche Politiker, zum Beispiel Außenminister Steinmeier, Illusionen gemacht haben über Russland?
Schmidt: Das will ich nicht beantworten, das ist mir zu spekulativ.
ZEIT: Was halten Sie von dem Ausdruck „Russland-Versteher“?
Schmidt: Weiß ich nicht; ich würde ihn nicht benutzen.
ZEIT: Erwarten Sie, dass Russland und der Westen bald zu einem normalen diplomatischen Umgang miteinander zurückfinden?
Schmidt: Es wäre wünschenswert. Gegenwärtig findet in der ganzen Welt eine Diskussion unter Historikern statt über die Entstehung des Ersten Weltkrieges, den keiner wirklich wollte, und trotzdem hat er stattgefunden. Die meisten Kriege entstehen nicht geplant.
Andere sind geplant, zum Beispiel Napoleons Feldzug nach Moskau im Jahre 1811/12. Der Zweite Weltkrieg entstand geplant, Hitler hatte ihn geplant. Ein dritter Weltkrieg ist sehr unwahrscheinlich, aber er ist nicht total undenkbar. Zwei vorangegangene Weltkriege werden dafür sorgen, dass die gegenwärtigen politischen Führer sich dieser latenten Gefahr durchaus bewusst sind. Natürlich gibt es auch Scharfmacher. Nehmen Sie zum Beispiel die Tea-Party-Leute ...
ZEIT: Und hierzulande, gibt es auch bei uns Scharfmacher?
Schmidt: Zurzeit noch nicht. Ich wiederhole: Das deutsche Volk ist sich dessen bewusst, dass es ein großer Glücksfall ist, dass der Hass auf die Russen völlig verschwunden ist und dass die Angst vor den Russen nicht dazu führt, dass wir den Verstand verlieren.
Jeder von den Clowns gehört zum WEF dieses rumgeschwurbel alter Oli dich halt ich ja für einen von den geraden hört doch auf so nen scheiss zu erzählen...
Ohne scheiss ich muss gleich nochma kotzen die Alternativen verkommen ja mehr zu nem Kopp QVC und der Janich wollte gerade mal wieder jedem sagen was er zutun hat während er auf den Phillipenen hockt und sich für nen schekel von nem Ladyboy den Hoden kraulen lässt.. Glückwunsch des Ende is nah 🤣🤣🤣🤣🤣
Ulrich (712)
„Ganz Westeuropa steht heute unter der Herrschaft einer einzigen Machtfrage. Dieses Sprechen von Geschäften und daß es vor allen Dingen darauf ankommt, aus merkantilistischen Rücksichten von dem Kriege nicht fernzubleiben, sondern an ihm teilzunehmen, das ist von einer tieferen Wahrheit als alles dasjenige, was sonst in dieser Rede steht und was nur wichtig war zu sagen, damit es geglaubt werde. Aber es kommt heute nicht darauf an, was die Menschen sagen, damit es geglaubt werde. Sie können ja das unbewußt sagen. Es soll auch nicht über irgend jemanden ein moralisches Urteil gefällt werden, sondern darauf kommt es an, aus der inneren Wahrheit der Menschheitsevolution zu erkennen, wo die Wahrheit ausgesprochen wird. Und hier wurde die Wahrheit im eminentesten Sinne ausgesprochen. Und es sind dieselben Tatsachen hier in Wahrheit ausgesprochen, es sind dieselben Impulse in Wahrheit ausgesprochen, die dann, entsprechend ausgebildet von jenen Brüderschaften, auf die ich gedeutet habe, eben dazu führen, daß man die merkantilistischen Strömungen durchsetzt mit okkultistischen Impulsen.
Diese Sache muß die Menschheit einmal erfahren, muß die Menschheit einmal erleben. Denn würde sie sie nicht erleben, so würde sie nicht stark genug werden. Sie muß sich stählen durch Widerstand gegenüber dem, was in den Impulsen, die charakterisiert worden sind, liegt. Früher war eine Tyrannis dadurch da, daß gewisse Menschen eine Zeitlang verpflichtet waren, nur dasjenige für wahr zu halten, was Rom anerkannte. Die Tyrannis wird viel größer sein, wenn die Zeit kommen wird, wo nicht dasjenige, was der Philosoph entscheidet, nicht dasjenige, was der Wissenschafter entscheidet, Grundlage des Glaubens sein wird, sondern dasjenige, was die Organe jener okkulten Brüderschaften zu glauben erlauben werden: daß in keines Menschen Seele etwas anderes geglaubt werde, als was von jener Seite vorgeschrieben wird zu glauben, daß von keiner Seite andere Usancen in der Welt eingeführt werden, als was von jener Seite vorgeschrieben wird. Das streben jene Brüderschaften an. Und es ist ein naiver Glaube mancher Idealisten - womit nichts gegen die Idealisten gesagt werden soll, Idealismus ist in jedem Fall eine gute Eigenschaft -, wenn gemeint wird, die Dinge seien nur vorübergehend, die da angestrebt werden, und würden wieder aufhören, wenn der Krieg aufgehört hat. Der Krieg ist nur ein Anfang von alledem, wozu, wie es charakterisiert worden ist, die Dinge hin tendieren. Und die Möglichkeit, über diese Dinge hinauszukommen, liegt doch nur im klaren, richtigen Verstehen desjenigen, was ist; alles übrige taugt nicht. Daher wird es schon, wenn man es auch von gewisser Seite her nicht gern hören und sehen wird und seine Maßregeln dagegen ergreifen wird, immer Menschen geben müssen, welche auf die ganze, volle Intensität desjenigen, was geschieht, wirklich hinweisen, welche sich nicht abschrecken lassen, hinzuweisen auf die ganze, volle Intensität desjenigen, was geschieht.“
einzigen Machtfrage. Dieses Sprechen von Geschäften und daß es vor allen Dingen
darauf ankommt, aus merkantilistischen Rücksichten von dem Kriege nicht
fernzubleiben, sondern an ihm teilzunehmen, das ist von einer tieferen Wahrheit
als alles dasjenige, was sonst in dieser Rede steht und was nur wichtig war zu
sagen, damit es geglaubt werde. Aber es kommt heute nicht darauf an, was die
Menschen sagen, damit es geglaubt werde. Sie können ja das unbewußt sagen. Es
soll auch nicht über irgend jemanden ein moralisches Urteil gefällt werden,
sondern darauf kommt es an, aus der inneren Wahrheit der Menschheitsevolution
zu erkennen, wo die Wahrheit ausgesprochen wird. Und hier wurde die Wahrheit im
eminentesten Sinne ausgesprochen. Und es sind dieselben Tatsachen hier in
Wahrheit ausgesprochen, es sind dieselben Impulse in Wahrheit ausgesprochen,
die dann, entsprechend ausgebildet von jenen Brüderschaften, auf die ich
gedeutet habe, eben dazu führen, daß man die merkantilistischen Strömungen
durchsetzt mit okkultistischen Impulsen.
Diese Sache muß die Menschheit einmal erfahren, muß die
Menschheit einmal erleben. Denn würde sie sie nicht erleben, so würde sie nicht
stark genug werden. Sie muß sich stählen durch Widerstand gegenüber dem, was in
den Impulsen, die charakterisiert worden sind, liegt. Früher war eine Tyrannis
dadurch da, daß gewisse Menschen eine Zeitlang verpflichtet waren, nur
dasjenige für wahr zu halten, was Rom anerkannte. Die Tyrannis wird viel größer
sein, wenn die Zeit kommen wird, wo nicht dasjenige, was der Philosoph
entscheidet, nicht dasjenige, was der Wissenschafter entscheidet, Grundlage des
Glaubens sein wird, sondern dasjenige, was die Organe jener okkulten
Brüderschaften zu glauben erlauben werden: daß in keines Menschen Seele etwas
anderes geglaubt werde, als was von jener Seite vorgeschrieben wird zu glauben,
daß von keiner Seite andere Usancen in der Welt eingeführt werden, als was von
jener Seite vorgeschrieben wird. Das streben jene Brüderschaften an. Und es ist
ein naiver Glaube mancher Idealisten - womit nichts gegen die Idealisten gesagt
werden soll, Idealismus ist in jedem Fall eine gute Eigenschaft -, wenn gemeint
wird, die Dinge seien nur vorübergehend, die da angestrebt werden, und würden
wieder aufhören, wenn der Krieg aufgehört hat. Der Krieg ist nur ein Anfang von
alledem, wozu, wie es charakterisiert worden ist, die Dinge hin tendieren. Und
die Möglichkeit, über diese Dinge hinauszukommen, liegt doch nur im klaren,
richtigen Verstehen desjenigen, was ist; alles übrige taugt nicht. Daher wird
es schon, wenn man es auch von gewisser Seite her nicht gern hören und sehen
wird und seine Maßregeln dagegen ergreifen wird, immer Menschen geben müssen,
welche auf die ganze, volle Intensität desjenigen, was geschieht, wirklich
hinweisen, welche sich nicht abschrecken lassen, hinzuweisen auf die ganze,
volle Intensität desjenigen, was geschieht.“
Rudolf Steiner GA 174, Seite 243 / 244
https://t.me/FreiheitimGeistesleben/99