🇩🇪 Ein Missbrauchs­system unter Antifa-Label

▶️ Wie ein Mann in der linken Szene 15 Jahre mit sexueller Gewalt an Kindern und Jugendlichen durchkam!

▪️Im Herbst 1991 gründete Andreas Robert K., der sich damals »Pipo« nannte, in Berlin die Edelweißpiraten, eine Antifagruppe, die sich an Jugendliche richtete. Der Gruppenname bezog sich auf die historischen Edelweißpiraten, informelle Jugendgruppen, die im NS in Städten wie Köln, Düsseldorf oder Duisburg Widerstand leisteten oder sich in Abgrenzung zur Hitlerjugend bildeten. In den neuen Berliner Edelweißpiraten sammelten sich einige Dutzend Kinder und Jugendliche im Alter von etwa elf bis 18 Jahren. Andreas Robert K., bei der Gründung 30 Jahre alt, war der einzige ältere Erwachsene. In der ersten Hälfte der 1990er bildeten sich auch in anderen Orten Gruppen der Edelweißpiraten, sogenannte »Stämme«, es gab bundesweite Vernetzungstreffen. Die Berliner Gruppe betrieb ein Büro im Mehringhof, das als Kontaktadresse diente.

▪️Die »Epis« sollten nicht nur Antifagruppe, sondern auch Freundeskreis sein, der selbstbestimmt das Leben zusammen gestaltet. Zentraler Treffpunkt war eine Wohngemeinschaft, in der K. in wechselnder Konstellation mit Jugendlichen lebte. Seine Position als Schlüsselfigur der Gruppe nutzte er, um männliche Kinder und Jugendliche emotional und sexuell zu missbrauchen. Betroffene beschreiben, wie K. emotionale Erpressung und Suiziddrohungen einsetzte, um Zärtlichkeit, Nähe und sexuelle Befriedigung einzufordern. Zahlreiche Jugendliche wurden Opfer von sexueller Gewalt und Missbrauch durch ihn, teils über Jahre.

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