Magdeburg - Einer kleinen Grundschule in der Stadt Burg bei Magdeburg (Sachsen-Anhalt) wird Rassismus und Diskriminierung vorgeworfen. Inzwischen berichten mehrere Medien bundesweit. Ohne dass es die Eltern gewusst haben sollen, hatte die Schulleitung eine eigene Klasse nur mit arabischsprachigen Schülerinnen und Schülern aufgemacht. Die Entscheidung hat dann bei den Eltern deutschsprachiger Kinder für Irritationen gesorgt. Der Fall wurde schließlich öffentlich und löst jetzt jede Menge Empörung aus.

Das zuständige Landesschulamt entschuldigte sich am Dienstag für diesen Vorgang und nahm den Schritt zurück. Das Schulamt sei mit der Schulleitung wegen der Angelegenheit im Austausch gewesen, teilte ein Behördensprecher auf Anfrage des Spiegel mit. Man sei aber davon ausgegangen, dass die geplante Klassenbildung mit den Eltern abgestimmt sei. „Dies ist bedauerlicherweise jedoch nicht geschehen.“ Die Schule habe dies als Fehler erkannt und werde die Kommunikation mit den Eltern zukünftig verbessern.

https://www.berliner-zeitung.de/news/sachsen-anhalt-grundschule-in-burg-eroeffnet-klasse-nur-fuer-arabische-kinder-li.181967

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