Seit Inkrafttreten des Infektionsschutzgesetzes im Frühjahr leitete die Münchner Polizei fast 19.000 Verfahren an das Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt weiter. Das Ergebnis: in über 8.000 Fällen flatterte den Corona-Sündern ein Bußgeldbescheid ins Haus. Dazu kamen 3.400 Einstellungen. Rund 6.700 Verfahren – so ein Behördensprecher – befinden sich noch in Bearbeitung. Fast 1,5 Millionen Euro mussten die erwischten Corona-Sünder bereits bezahlen.


"Das ist eindeutig das falsche Signal. Bei solchen Verstößen muss die Strafe auf dem Fuß folgen – sonst ist die abschreckende Wirkung für die Katz." Jürgen Ascherls, Polizeigewerkschaft

https://www.br.de/nachrichten/bayern/corona-verstoesse-landkreis-muenchen-erlaesst-kein-bussgeld,SMHcPu7

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