❤️ Die Sehnsucht nach Liebe und Verbundenheit
❤️Durch die Geburt wird man zur Eigenständigkeit gezwungen – man muss lernen, selbst zu atmen und aktiv Nahrung aufzunehmen.
Die erste einschneidende Erfahrung ist das geboren werden, also die Trennung von Mutter Körper.
Wenn sie auf die Welt kommen, sehen sich Kinder nach jemanden, der ihn in diesem Augenblick und in weiterer Folge Liebe schenkt.
In der Vergangenheit bestand die Auffassung, es sei ausreichend, ein Kind mit Nahrung und Pflege zu versorgen.
Das natürlichste für ein Kind ist es jedoch – Wie wird bei vielen traditionellen Gemeinschaften oder Bevölkerungsgruppen, die naturverbunden leben, beobachten können –, ein Großteil der Zeit von den Eltern getragen zu werden, auch dann, wenn diese ihre Arbeit nachgehen.
Bewusste Zuwendung für den „Liebes Speicher“
Jedes Kind wünscht sich ab dem ersten Augenblick des Lebens Zuwendung und Sicherheit. Diese Liebe äußert sich in den ersten Lebensmonaten und – Jahren durch Gefühle und Wahrnehmungen, die sich auf alle Sinne erstrecken.
Man entfaltet von Beginn an seine Wahrnehmungsfähigkeit über die Haut und nimmt durch Berührung Zuwendung war.
Die Haut erlebt bereits im Mutterleib eine Konstante, warme Berührung, und in der Folge begreift, fühlt und ertastet das Kind durch das größte Sinnesorgan des Menschen seine Umwelt, Gegenstände und verschiedene Materialien.
Es kann die eigenen Grenzen erfahren durch die liebevolle Berührung der Mutter und der Personen in seinem Umfeld.
Umarmungen, getragen werden und die Stimmen der Menschen im Umfeld des Kindes sind grundlegende Begleitumstände des Heranwachsens.
Durch Streicheleinheiten, bewusste Zuwendung und ausdrücklich gewidmet der Zeit gewinnt das Kind Vertrauen und Offenheit.
Kinder spüren intuitiv, ob Erwachsene ihre Aufmerksamkeit auf sie richten oder nicht. Sie beruhigen und freuen sich, wenn sie – auch nur für kurze Zeit – ungeteilte Zuneigung bekommen.
Wenn Erwachsene auf junge Menschen liebevoll und wertschätzend eingehen, dann ist ihr „Liebes Speicher“ eine Zeit lang aufgefüllt.
Sie ruhen dann in sich und können sich alleine beschäftigen. Für Kinder und Jugendliche ist nicht mehr die Quantität unserer Zeit wichtig, sondern auch die Qualität und wie aufmerksam wir Ihnen gegenüber sind.
Das Kind spiegelt sein Umfeld
Durch die generationsübergreifende Weitergabe von Überzeugung –, Verhaltens –, und Glaubensmustern wird das Kind geprägt.
Jedes Kind sehnt sich von Anfang an nach Liebe, Zugehörigkeit, Anerkennung, und durch diese Sehnsucht entwickelt es sich oft in jene Richtung, die unbewusst die Erwachsenen in seinem Umfeld vorgeben.
Die Prägungen aus der Kindheit werden Bestandteil der Persönlichkeit des Kindes durch die Vorbilder, die in seinem Umfeld wirken.
Durch die häufige Wiederholung von Mustern im Denken und Handeln bilden sich im Gehirn neuronale Netzwerke, die den Menschen ein Leben lang begleiten.
Das sind oftmals Leistungsdruck, Stress und die Schnelllebigkeit unserer Zeit. Kindern fehlt es manchmal an Entspannung, oft an Empathie, an einen freien und entspannten Ausdruck ihrer Lebendigkeit.
Kinder übernehmen von den Eltern auch das Kommunikationsverhalten und den Umgang mit sich selbst und den mit Menschen.
Dieser Umstand beschreibt, wie sich das Kind nach und nach kennenlernt, es ist kein wahren Haushaltskatalog, sondern ein Set von Handlung – und Interaktionsmöglichkeiten, die es zunächst passiv erlebt, sich dann abschaut und schließlich imitieren einübt.
Das Kind speichert in seinen Netzwerken interne Arbeitsmodelle, nach denen Menschen in der Welt Handeln und ihre Abläufe untereinander regeln.
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