Junge männliche Gruppen immer gewaltbereiter
„Deswegen ist der Bahnhof nicht ein Ort über den man sagt: Da gehe ich hin und nutze ihn im Rahmen der Verkehrswende, sondern es ist einfach nur ein Ort des Grauens“, wird Ostermann deutlich.
„Der Bahnhof war auch schon immer ein Ort, wo die Kriminalität relativ hoch war, eben weil sich hier alle Gesellschaftsschichten treffen. Was wir jetzt erleben, ist, dass sich insbesondere junge männliche Gruppen dort versammeln, die immer gewaltbereiter sind.“
Ostermann nimmt deswegen die Deutsche Bahn, aber vor allem die Politik in die Pflicht. Aus Sicht des 34-Jährigen würde die Bahn zu wenig investieren. Es fehle unter anderem an „klugen Beleuchtungskonzepten“ und ausreichend Sicherheitspersonal.
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