"Laut einer Steuerschätzung des Bundesfinanzministeriums wird der Bund im laufenden Jahr gut 50 Milliarden Euro weniger einnehmen als noch 2019. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) kündigte deswegen bereits an, dass der Bund auch 2021 in erheblichem Maße neue Schulden aufnehmen müsse. Grund sind neben den niedrigen Steuereinnahmen aber auch die hohen Ausgaben für die Maßnahmen zur Bewältigung der Krise. Die Rückkehr zu einem ausgeglichenen Haushalt bleibt daher im kommenden Jahr ausgeschlossen. Ab 2022 sollten aber keine neuen Schulden aufgenommen werden, sagte Ralph Brinkhaus (CDU), Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, im Deutschlandfunk. Am Steuerssystem wolle er nichts ändern, da dieses schon solidarisch und auf Umverteilung ausgelegt sei. Besonders Vermögende würden in Deutschland stark zur Kasse gebeten."

https://www.deutschlandfunk.de/neuverschuldung-wegen-coronakrise-brinkhaus-cdu-schwarze.694.de.html?dram:article_id=483950

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