RAIN (DONAU-RIES-KREIS): TRAUERFEIER MIT MEHR ALS 100 GÄSTEN GENEHMIGT. WÄRE INTERESSANT ZU WISSEN, WELCHEN ETHNISCHEN HINTERGRUND DIE TRAUERGÄSTE HATTEN. INFOS DARÜBER SIND IN DER KOMMENTARSPALTE HOCHWILLKOMMEN!
HIER SIND DIE DETAILS DIESES ÄUSSERST FRAGWÜRDIGEN VORGANGS:
Bürgermeister Karl Rehm erklärte im Gespräch mit unserer Redaktion, warum er die Sondergenehmigung erteilte. "Im Vorfeld sicherten uns die Angehörigen zu, dass es maximal 25 Trauergäste werden und die Angehörigen darüber informiert wurden, dass die Möglichkeit besteht, Kränze zu schicken", so Bürgermeister Rehm. "Als sich die Situation anders darstellte, stellte sich für uns die Frage: Wie gehen wir mit der Situation um?" Nach Rücksprache mit den anwesenden Beamten und dem Polizeipräsidium in Augsburg, entschied man sich zur Ausnahmegenehmigung. "Ich traf gemeinsam mit der Polizei die Entscheidung, der Veranstaltung eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, da eine Auflösung der Trauerfeier nur mit einem großen personellen Einsatz durch die Polizei möglich gewesen wäre. Dies erschien uns zu riskant, da wir eine Eskalation vermeiden wollten. Unter den Rahmenbedingungen haben wir vor Ort den Infektionsschutz durch persönliche Ansprache und Hinweise auf die Maskenpflicht und Abstandsregeln durchgesetzt. Rückblickend war die Entscheidung richtig um eine Eskalation zu vermeiden, da eine Auflösung unter Corona-Bedingungen nicht einfach gewesen wäre", bewertet Rehm die Situation.
Vor Ort war auch Ralf Schurius, Leiter der Polizeiinspektion in Rain. Auch er empfahl Bürgermeister Rehm, eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen. "Wir hatten das Problem, dass die Personen vor Ort waren und wir gingen nicht davon aus, dass die Personen gewillt waren, ohne Trauerfeier abzureisen. Unsere Zielsetzung war es, eine Eskalation zu vermeiden und eine möglichst den Infektionsschutzverordnungen konforme Veranstaltung durchzuführen", so der Hauptkommissar. "Wir mussten das Beste aus der Situation machen und eine Konfrontation mit Polizeikräften vermeiden.
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