Experten raten bei Kindern vom Tragen einer FFP2-Maske ab
Kinder- und Jugendärzte sowie der Kinderschutzbund empfehlen OP-Masken für Kinder und raten in jungen Jahren vom Tragen einer FFP2-Maske ab.
Mit der erneuten Verschärfung des Corona-Lockdowns gibt es auch Vorschriften zum Tragen von medizinischen Masken.
Bundesweit muss beim Einkaufen und in den öffentlichen Verkehrsmitteln eine OP-Maske oder eine Maske der Standards FFP 2, N95 oder KN95 verwendet werden. Ausgenommen sind Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr. Das heißt umgekehrt: Wer sechs oder älter ist, muss eine medizinische Maske tragen.
"Da FFP2-Masken in der Handhabung recht anspruchsvoll sind, sollten Eltern für ihre Kinder auf die sogenannten OP-Masken zurückgreifen”, äußert sich der Kinderschutzbund zu der Maskenpflicht für Kinder. Die OP-Masken seien darüber hinaus auch günstiger im Kauf.
Es gibt sowohl OP- als auch FFP2-Masken in Kindergrößen. Dennoch passen sie oft nicht perfekt, sind zu groß oder rutschen über die Augen.
Eltern müssten sie durch Verknoten der Gummis passend machen.
Und auch immer wieder nachschauen, ob sich die Haut hinter den Ohren nicht entzündet, wenn die Maske zu stramm sitzt, sagt Thomas Fischbach, Präsident vom Berufsverband Kinder- und Jugendärzte. „Wir halten die FFP2-Masken aus diesen Gründen eher für ungeeignet für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren.”
Ob FFP2-Masken dazu führen, dass sich Keime in der Lunge sammeln, sei dagegen nicht ausgeschlossen. Dies können Eltern aber verhindern, indem sie die Hygieneregeln einhalten, sagt Fischbach.
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