Es gibt aber Warnungen verschiedener Bundes- und Landesminister, dass man vor einem „heißen Herbst“ stehen könnte, etwa wenn die Preiserhöhungen für Energie voll durchschlagen oder es einen Gasmangel geben sollte. So gab es Hinweise, dass es wieder verstärkt zu Protesten wie etwa den Montags-Demonstrationen kommen könnte.
Man beobachte die Lage sehr aufmerksam und habe etwa bei Rechtsextremen gesehen, dass der Unmut und Probleme im Alltag der Bevölkerung instrumentalisiert und bewusst Ängste angefacht würden, „um so langfristig das Vertrauen in Staat, Regierung und Demokratie zu unterminieren“, erklärt das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Inflation und Energiekrise würden dabei als direkte Folgen der aktuellen westlichen Sanktionspolitik und nicht des russischen Angriffs auf die Ukraine dargestellt.
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