Der weißrussische Präsident Lukaschenko sagte als Reaktion auf die Kritik westlicher Länder zu den Präsidentenwahlen und der anschließenden Amtseinführung, dass Minsk niemanden gebeten hat, die Legitimität dieser Vorgänge anzuerkennen.
Zuvor hatte EU-Chefdiplomat Josep Borrell erklärt, dass die Amtseinführung des weißrussischen Präsidenten nicht demokratisch legitim sei und zur Vertiefung der Krise in Weißrussland führe. Auch die USA akzeptieren Lukaschenkos Wahlsieg nicht.
Bei den Präsidentenwahlen in Weißrussland am 9. August hatte Alexander Lukaschenko mit mehr als 80 Prozent der Wählerstimmen gesiegt. Seine Rivalin Swetlana Tichanowskaja kam auf etwa zehn Prozent.
Die Opposition hatte die Niederlage ihrer Anführerin nicht anerkannt und erklärte Tichanowskaja zur wahren Siegerin des Wahlrennens.
sptnkne.ws/DJYjt.me/SandraGabriel269
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