Unterstützung bekamen die Weißenfelser Demonstranten von Dirk Neumann von der Handwerkskammer Halle.

„Unter den 220 Teilnehmern waren viele Einzelhändler und Gewerbetreibende. Ihre Geschäfte sind trotz vorgelegter Hygienekonzepte seit Monaten geschlossen. Um auf deren Situation aufmerksam zu machen, hatte der Weißenfelser Versicherungsunternehmer Mario Zinke zum zweiten Mal zu einer Mahnwache eingeladen.

„Wir möchten eine Strategie aus dem Lockdown, damit unsere Innenstadt nicht ausstirbt“, erklärt der 50-Jährige. „Die Unternehmer stehen mit dem Rücken an der Wand“, so Neumann. „Wir brauchen jetzt flexible Lösungen. Denn es ist eine Frage der Menschenwürde, ob man arbeiten kann“

„Wir sind hier, um Präsenz zu zeigen“ „Wir wollen und können die Situation nicht länger hinnehmen.“ Seit März seien keine staatlichen Gelder mehr geflossen, nun gehe es ans Privatvermögen. „Ich verstehe nicht, dass wir unsere kleinen Geschäfte trotz Hygienekonzept nicht öffnen dürfen, die Frisöre aber schon“

archive.is/wBbuJ

4 comments

Gernot Gusner
Ketzerisch könnte ich jetzt sagen, ihr dürftet sie nicht öffnen, weil ihr entsprechend gewählt habt.
Gernot Gusner
Ketzerisch könnte ich jetzt sagen, ihr dürftet sie nicht öffnen, weil ihr entsprechend gewählt habt.
Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass es anders aussehen würde, wenn die 220 Leute - wie auch immer - gewählt hätten.
Zu spät, selber schuld, einem Schurkenstaat glaubt man nicht