Panentheismus (nach griechisch πᾶν „alles“ und ἐν θεῷ „in Gott“) ist ein 1828 von
Karl Christian Friedrich Krause geprägter
Terminus, der die Auffassung bezeichnet, „daß das Eine in sich und durch sich auch das All se[i]“.
[1] Bei späteren Autoren wird der Terminus als Bezeichnung für eine Auffassung gebraucht, nach der „
Gott der
Welt immanent und zugleich zu ihr
transzendent ist, insofern die Welt ihrerseits Gott immanent, in Gott, von Gott umfasst ist“.
[2] Das bedeutet, aus Sicht des Panentheismus ist die Welt in Gott
enthalten, Gott selbst
übersteigt die Welt jedoch. Darin unterscheidet sich die panentheistische von der
pantheistischen Auffassung, die Gott als identisch mit der Welt betrachtet.
https://youtu.be/xFM6Aak3eNM?si=j5s0aB-6M7KGZULQ