Ein Forscherteam um John Ioannidis von der Stanford University hat nun die Covid-19-Todesfälle aus acht europäischen Ländern und einigen US-Bundesstaaten untersucht und ist zu ähnlichen Ergebnissen gekommen, wie Hendrik Streeck in Heinsberg:
„"Insgesamt bestätigt dies die Annahme, dass das Risiko an Covid-19 zu sterben bei gesunden, jüngeren Menschen verschwindend gering ist", betonen die Wissenschaftler. "Das steht in starkem Kontrast zu vielen News-Stories über das Sterben von jungen Menschen und zu der Panik, die diese weitverbreitete Meldungen wecken."
Wichtig auch: Die Forscher wählten als Datenbasis für ihr Studie nur Regionen und Länder aus, die zu den Epizentren der Corona-Pandemie gehören und bis Anfang April mehr als 250 Todesfälle verzeichneten. Das bedeutet, dass ihre Zahlen auch aus Gebieten stammen, in denen das Gesundheitssystem bereits überlastet ist. "Aber selbst in diesen Hotspots der Pandemie ist das absolute Todesrisiko in der jüngeren Bevölkerung sehr niedrig", betonen die Wissenschaftler.““
https://focus.de/gesundheit/news/wie-gefaehrdet-sind-juengere-coronavirus-wie-gefaehrdet-sind-juengere_id_11867377.htmlIn der Studie heißt es:
"Das COVID-19-Todesfallrisiko bei Menschen unter 65 Jahren entsprach während des Zeitraums der Todesfälle durch die Epidemie dem Sterberisiko bei einer Fahrleistung zwischen 9 Meilen (14,5km) pro Tag (Deutschland) und 415 Meilen (668km) pro Tag (New York City)."
(Übersetzt mit DeepL)
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.05.20054361v1