REITSCHUSTER WIRD WEGEN SEINER KRITISCHEN NACHFRAGEN AUF DER BUNDESPRESSEKONFERENZ VON "KOLLEGEN" HEFTIG ANGEGRIFFEN. ER VERTEIDIGT SICH MEHR ALS SOUVERÄN:
Wobei ich die Verärgerung verstehen kann. Wer selbst brav kuschelt mit den Regierenden, muss sich natürlich maßlos ärgern, wenn andere plötzlich hart nachfragen. Da steht man dann selbst schnell sehr nackt da. Umso einfacher, kritischen Journalismus als „Aktivismus“ zu diffamieren und als Überschreitung von Grenzen. In der Psychologie nennt man so etwas spiegeln – wenn man eigenes Verhalten auf andere überträgt. Wie der Twitter-Nutzer, der mir „hysterisches Geschnatter“ unterstellt. Faszinierend. Gar nicht davon zu reden, dass es für kritisches Nachfragen in Demokratien anders als in autoritären Staaten eben keine Grenzen außer dem Gesetz gibt – auch hier hat sich Decker mit seiner Aussage entlarvt. Wie sein ganzer Tweet eine einzige Selbstentlarvung ist. Für die man ihm dankbar sein muss. So hat seine Aussage schwarz auf weiß bestätigt, dass die Vorwürfe, die man oft erhebt, zutreffen. Natürlich nicht auf alle Kollegen. Aber eben doch auf gewisse.
https://reitschuster.de/post/hysterisches-geschnatter-mit-merkel/