Ein taiwanischer Konzern verdient in neun Monaten rund 780 Millionen Euro, bestellt am selben Tag Anlagen für etwa 1,4 Milliarden Euro für neue Fabriken und schließt trotzdem sein Werk in Geldern, das als modernstes Leiterplattenwerk Europas gilt. 240 Menschen verlieren ihre Arbeit. Das Geld ist da, es fließt nur nicht mehr nach Deutschland. Die IHK sagt offen, woran es hängt: Energiepreise, Bürokratie und fehlende Verlässlichkeit. Berlin redet unermüdlich vom starken Standort, und die Investoren antworten mit einem Liquidator.

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