Ist das jetzt das offizielle Bekenntnis zum Sozialismus?
"Mehr als ein Jahr hat die Senatskanzlei gemeinsam mit der Werbeagentur „Jung von Matt“ gefeilt, Umfragen wurden in Auftrag gegeben, Statistiken ausgewertet. 1,5 Millionen Euro hat die Erarbeitung des neuen Berlin-Slogans „Wir sind ein Berlin“ gekostet. Jetzt, nicht einmal eine Woche nach der offiziellen Präsentation beim Festival of Lights, steht er bereits in der Kritik.

Konkret geht es um den Satz „Vom Ich zum Wir“, der unter anderem in der Beschreibung des Twitter-Accounts der Stadt Berlin oder auf Seiten der Senatskanzlei auftaucht. Dort wird er als zentrale Formel für die „partizipative Markenstrategie“ und den Übergang vom alten Slogan „be Berlin“ zum neuen Spruch angeführt, der „nun stärker das Gemeinschaftliche betont“.

Derselbe Slogan war 1960 als DDR-Propaganda genutzt worden, um die Zwangskollektivierung in der Landwirtschaft zu rechtfertigen."

https://www.tagesspiegel.de/berlin/vom-ich-zum-wir-wo-berlins-neue-werbekampagne-an-ddr-propaganda-erinnert/26197168.html

Comments

Be the first to add a comment