Laut vertraulichen Zahlen der Kassenärzte bestellen diese bundesweit deutlich weniger Impfstoffe, als tatsächlich möglich wäre. So wurden allein für nächste Woche rund zwei Millionen Impfdosen BioNTech bestellt, möglich wären aber 2,2 Millionen. Noch gravierender ist die Differenz bei dem Impfstoff von AstraZeneca. So stehen derzeit rund 1,1 Millionen Dosen für die Praxen zur Verfügung, bestellt wurden jedoch gerade einmal 325.000.
Eine wachsende "Impfmüdigkeit" in der Bevölkerung könnte als mögliche Erklärung infrage kommen.
Bereits seit Wochen klagen einige Impfzentren, dass viele Menschen ihre Impftermine nicht wahrnehmen würden oder freie Impftermine gar nicht erst verbucht werden könnten, da keine Nachfrage bestehe.
Auch in anderen Ländern ebbt das Impftempo ähnlich wie in Deutschland inzwischen langsam ab.
@SandraGabriel269