💥Während sich der politisch-mediale Komplex in Deutschland mal wieder über Weißrussland echauffiert, heizt der Diktator von Aserbaidschan, Ilham Alijew, die ohnehin schon angespannte Situation im Südkaukasus weiter an. Dabei geht er eiskalt über Leichen. So wurde gestern ein 21-jähriger armenischer Soldat auf dem eigenen Staatsgebiet von aserbaidschanischen Militärangehörigen erschossen. Hintergrund: Baku und Ankara streben eine gemeinsame Grenze an. Im Wege ist da nur das christliche Armenien, vor allem dessen südlichste Provinz Syunik. Die allgemeine Schwäche des Westens lässt Erdogan und Alijew indes die Gelegenheit günstig erscheinen, um weitreichende territoriale Änderungen gewaltsam durchzusetzen. Sie wissen, dass die EU zwar stets eine große Klappe hat, ansonsten aber ein Riese auf tönernen Füßen ist. Umso wichtiger ist es, die europäische Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, dass die älteste christliche Nation der Welt in größter Gefahr schwebt.