Das neue Kanzler - Auto ist ja soooooooo umweltschonend....


Der Aufwand hat seinen Preis: Während die normale S-Klasse in der Langversion bei 101.019 Euro startet, ist das Modell Guard nicht unter 543.949 Euro zu haben. Dafür verkauft Mercedes den Panzer im Pelzmantel an jede und jeden. »Wir wollen zwar nur die Guten als Kunden und schauen uns die Interessenten genau an, doch liefern wir an Politiker genauso wie an Unternehmen oder Privatleute«, sagt Zygan. Die müssen allerdings bei der Reiseplanung etwas vorsichtig sein: Einige Grenzen sind für gepanzerte Limousinen nur mit behördlicher Genehmigung passierbar.

Selbst in dieser Nische spielt Nachhaltigkeit eine Rolle, hat Baureihenchef Zygan von potenziellen Kunden gelernt. Deshalb denkt er über eine gepanzerte Version des elektrischen S-Klasse-Pendants EQS nach. »Das ist technisch noch etwas kniffliger. Aber über kurz oder lang kommen wir daran nicht vorbei.«

Dabei hilft dem Guard-Modell der Zwölfzylindermotor, der sonst für Maybach-Kunden reserviert ist. Mit 612 PS Leistung und 830 Nm Drehmoment hat das 6,0-Liter-Aggregat mit dem Schwergewicht leichtes Spiel und wuchtet es in 8,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Dass Mercedes die Höchstgeschwindigkeit auf 190 km/h begrenzt, liegt an den Spezialreifen, die mehr Tempo nicht mitmachen. Aber die Erfahrung lehrt, dass Guard-Kunden selten in Verfolgungsjagden verwickelt werden, anders als im Kino. »Es geht darum, schnell eine Gefahrenzone von wenigen Hundert Metern zu verlassen, danach übernimmt meist die Kavallerie«,

https://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/mercedes-s-680-guard-im-test-der-panzer-fuer-den-kanzler-a-10f26f7c-3b4d-47f8-971f-d25ca8589a4e

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