Das hat auch historische Gründe. Unter der Bedingung auf Bündnisse und Stützpunkte zu verzichten, unterzeichnete eine österreichische Delegation
1955 das Moskauer Memorandum. Während sich das Land darin verpflichtete, international "immerwährend eine Neutralität derart zu üben, wie sie von der Schweiz gehandhabt wird“, versprach die Sowjetunion den Staatsvertrag zu unterschreiben. Sein Versprechen hat Österreich am 26. Oktober 1955 in einem Gesetz festgeschrieben. Um die Neutralität aufzuheben, bedarf es heute einer Verfassungsänderung – die mehrheitlich vom Parlament unterstützt werden muss.
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