Einsatz für Demokratie und Tierschutz erschwert vieles. Menschen klopfen dir auf die Schulter, viele finden toll was du machst, aber kaum jemand möchte mit dir in den Krieg ziehen. Man ist so gesehen eine "Ein-Mann-Armee". Ich bin der Ansicht, dass jeder Mensch, der die Möglichkeiten dazu hat, sich für das Gute einsetzen sollte.
Niemand sollte sich einreden lassen, dass er ein Ziel nicht erreichen kann. Solange man den unveränderlichen Willen dazu hat, ist man zu ALLEM fähig.
Ich war früher bei Arche 2000. Habe aber festgestellt, dass ich viel zu emotional für die Tierrechte bin. Ganz aktuell der Fall in Indonesien. Die Typen mit den Macheten oder Knüppeln. Ich hätte es drauf ankommen lassen, um vielleicht noch ein Tier zu retten. Aber Sea Shepherd‘s Paul Watson sagte es richtig. Die schärfste Waffe des Aktivisten ist nicht das Schwert, sondern die Kamera. Nur das macht Dir die Seele kaputt, weil man alle retten will und oft genug nur mit ansehen muss. Den ganzen Gräuel. Und man ertappt sich aus Verzweiflung und Hilflosigkeit bei Gewaltphantasien. Klar weißt Du, dass Du mit sowas die ganze Aktion zunichte machst, denen Munition lieferst. Aber es fühlt sich zu notwendig an, dem Chink an der Ecke da, der grade einen Hund bei lebendigem Leibe flambiert, mit Genuss langsam und quälend den Hals umzudrehen. Ich bewundere Sandra und die Anderen. Ich hab die gleiche Leidenschaft. Aber... Siehe oben .....
Ich bewundere Sandra und die Anderen. Ich hab die gleiche Leidenschaft. Aber... Siehe oben .....