🔨 Geistiger Nährboden

🌊 Kanal Sturmzeichen - Der Freitags-Kommentar

Jede Art von Terrorismus kann nur gedeihen, wenn es einen ideologischen Nährboden für ihn gibt. Islamistischer Terrorismus wäre nicht möglich ohne die extremistischen Prediger, die das religiös-ideologische Fundament für Selbstmordattentate legen. Die „Rote Armee Fraktion“ hatte ihre Fürsprecher im linken Establishment, sodaß sich die RAF-Terroristen nicht als isolierte Gruppe fühlen mußten, sondern auf einen gewissen Rückhalt im linken Milieu zählen konnten.

Gleiches gilt heute für die linksterroristische „Hammerbande“ um Lina Engel, der seit Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Dresden der Prozeß gemacht wird. Wir brauchen uns nur einmal anzuschauen, wer in den letzten Tagen bei Twitter den Hashtag „freelina“ benutzt und Soli-Tweets für Lina Engel abgesetzt hat. Unter den Lina-Sympathisanten finden wir nämlich nicht nur den üblichen linksextremen Bodensatz, sondern auch Politiker von Linkspartei und Grünen, einige Landtagsabgeordnete sowie Journalisten, die regelmäßig für „taz“ und „der freitag“ schreiben. Selbst einige freie Mitarbeiter für staatliche Radio- und Fernsehsender bekunden offen ihre Unterstützung für die Angeklagten und für Lina Engel im besonderen. Wohlgemerkt: Das sind nur diejenigen, die sich öffentlich mit den Linksterroristen solidarisieren! Man mag sich ausmalen, wie viele linke Politiker und Journalisten sich klammheimlich über die Taten der Hammerbande freuen, ohne dies öffentlich auszusprechen.

Jedenfalls ist es wenig überraschend, daß wir bei der „Free Lina“-Kampagne auf genau diejenigen Politiker und Systemjournalisten treffen, die sonst kübelweise Haß und Hetze „gegen Rechts“ verspritzen und wortreich vor einer vermeintlich „rechten Gefahr“ warnen, gegen die man sich „zur Wehr setzen“ müsse. Diese Leute erzeugen also genau jene Pogromstimmung gegen Rechte, die dann in den Taten der Hammerbande münden.

Wir sollten nicht vergessen, wer den geistigen Nährboden für Linksterrorismus erzeugt. Wenn wir uns daran erinnern, wie unsere Objekte in Brand gesteckt wurden, wie unsere Freunde und Kameraden bei feigen Übergriffen halbtot geprügelt wurden, dann sollten wir nicht nur an die unmittelbaren Täter denken, die sich zurzeit noch in irgendwelchen linken Szeneobjekten verstecken. Wir sollten uns genauso an die Schreibtischtäter erinnern, die uns nicht nur gezielt als Feindbilder markieren, sondern die sich nach entsprechenden Übergriffen auch noch öffentlich mit linken Terroristen solidarisieren.

Die Gewalttäter befinden sich im Untergrund, aber die Schreibtischtäter und Scharfmacher sitzen ganz öffentlich in ihren Parteibüros und Redaktionsstuben – und mitunter sogar in den Parlamenten.

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t.me/sturmzeichen

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