Unterschriftenskandal von Weinböhla: Nach Ermittlungen der Polizei tauchten "verschollene" Unterstützungsunterschriften plötzlich wieder auf...

Am Gründonnerstag sorgte ein Vorfall in der Stadt Weinböhla für Aufsehen: Über fünf Tage hinweg ließ sich der Verbleib von etwa 10 Unterstützungsunterschriften, die Bürger auf dem örtlichen Rathaus für den Kommunalwahlantritt der FREIEN SACHSEN abgegeben hatte, nicht aufklären. Die Kommune mauerte, teilte gegenüber der Kreiswahlleiterin mit, die fraglichen Unterschriften seien nicht vorhanden. Nachdem ein Mitarbeiter gegenüber Vertretern der FREIEN SACHSEN jedoch zugab, dass die Unterschriften existieren müssten, da er diese entgegengenommen habe, versuchte die Hauptamtsleiterin der Stadt Weinböhla nicht etwa, Licht in das Dunkel zu bringen, sondern behauptete dreist, die Unterschriften seien wahrscheinlich überhaupt nicht abgegeben worden - obwohl ihr Mitarbeiter genau dies sogar eingeräumt hatte. Es war also klar: Hier stimmt etwas nicht. Und deshalb informierten wir die Polizei wegen des Verdachtes der Wahlfälschung. Noch am Gründonnerstag wurden entsprechende Ermittlungen aufgenommen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung befragt (mehr dazu hier: https://t.me/freiesachsen/8297).

Im Kreiswahlausschuss, bei dem über die Zulassung der Wahlvorschläge für die Kreistagswahl im Landkreis Meißen entschieden wurde, nahm der Fall nun eine überraschende Wende. Nach den Ermittlungen und nachdem unstrittig war, dass die FREIEN SACHSEN die Unterschriftenhürde im Wahlkreis Weinböhla / Moritzburg deutlich überschritten haben, tauchten die Formulare plötzlich wieder auf. Sie seien die ganze Zeit in einem Tresor gewesen, es sei lediglich ein interner Kommunikationsfehler gewesen, teilte die Stadtverwaltung Weinböhla der ebenfalls um Aufklärung der Vorgänge bemühten Meißener Kreiswahlleitung mit.

Soso, ein "Kommunikationsfehler", der sich erst durch Hinzuziehung der Polizei aufklären ließ. Es braucht nicht viel Phantasie, um sich die Wahrscheinlichkeit auszurechnen, was ohne Ermittlungen wohl mit den Formularen passiert wäre. Vielleicht hat auch einfach ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin nach den polizeilichen Ermittlungen "kalte Füße" bekommen, wer weiß das schon. Unabhängig von der Frage über den Verbleib der Unterschriftenformulare dauern die strafrechtlichen Ermittlungen weiterhin an. Und wir sind gespannt, ob seitens der Staatsanwaltschaft wirklich der Wille besteht, aufzuklären, ob es sich tatsächlich lediglich um ein "Kommunikationsproblem" der Stadt Weinböhla gehandelt hat oder um den kriminellen Versuch, unseren Wahlantritt zu behindern.

Zumindest wurde aber deutlich: Wir lassen solche Dinge nicht mit uns machen und werden uns überall dort wehren, wo Unrecht geschieht. Politisch wie juristisch. Die Stadtverwaltung Weinböhla werden wir weiter intensiv im Blick behalten.

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33 comments

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Überall platzierter Abschaum aus der Einheitspartei. Es muss wirklich einmal gründlich desinfiziert werden.
Kasimir Krähe
Patriot TS
Wie ist der augenblickliche Stand bei der Stadt Hoyerswerda😏
Beschwerde gegen die Nichtzulassung läuft, das Landratsamt bearbeitet sie derzeit.
Vielleicht wär es auch gut nicht immer zu skandalieren. macht einfach . der Wähler in Ostdeutschland weiss langsam Bescheid und der Rest ist schon lang verloren.
Meiner Meinung nach müsste der Amtsleiterin sofort die fristlose Kündigung ausgesprochen werden. So ein Drecks Pack. 🤑🤑🤑
Evi
Schreibe eine Mail anfrage an die freien Sachsen, du bekommst eine Antwort.
Was machst Du als Unterstützer bei den Freien Sachsen? Ich dachte Du bist ein Kretschmerfan und unterstützt den. 🤔
Toni Maroni
Raus aus dem Rahthaus, mit solchen Versallen! Demokratie ist anders! Aber das kennen die Hilfsschüler nicht!
Es wäre auch wichtig zu den Wahlauszählungen mind. 2 Beobachter ab 18:00 Uhr pro Wahllokal einzusetzen. Die durchführenden Mitarbeiter sind häufig städtische Angestellte, Studenten o. andere Systemlinge, natürlich auch viele Freiwillige. Habe es schon selbst erlebt, dass für eine Oppositionspartei die Stimmen absichtlich bei der Zählung einer anderen Partei "zugeschoben" werden sollten, allerdings hatte eine der Auszählerin höchst peinlich aufgepasst, den Fehler sofort reklamiert und somit musste die Zahl sofort geändert werden, aber der Versuch war jedenfalls da. Wir waren die einzigsten Wahlbeobachter und dies hat sichtlich für "Schweißperlen" und Aufregung gesorgt. Deshalb ist es wichtig, dass die "Putzfische" keine Gelegenheit erhalten, manipulieren zu können. Deswegen ist es notwendig, die Auszählung unter Beobachtung zu stellen.
Sigrid Elke
Besonders wichtig ist auch die Beobachtung der Briefwahlauszählung. In Dresden findet sie in einer Vielzahl von Räumen im Rathaus Külz-Ring statt. Interessanterweise waren Briefwahlumschläge schon VOR BEGINN der Wahlbeobachtung geöffnet worden, und es lag schon etwas in Urnen dort, was nicht fotografiert werden durfte. Die Auszähler in den vielen einzelnen Briefwahl-Auszählräumen füllten die Ergebnisslisten MIT BLEISTIFT!! aus. Auf Anweisung von oben, wurde gesagt.
Thüringen Diva
Tja, so läuft es auch mit den Wahlen, es muss permanent auf die Finger geguckt und geklopft werden.
Bellizistenhammer
Das Kartell der Altparteien will wirklich einen zweiten Herbst 1989 riskieren.

Interessant, dass ausgerechnet die Unterschriften für die Freien Sachsen im Tresor verschwanden⚡
Der Wahlbetrug fängt vorzeitig an🙊🙉🙈‼