Maulheld oder Bürgertribun? Das muss der Zwönitzer Bürgermeister Wolfgang Triebert morgen unter Beweis stellen!
In einer Pressemitteilung verurteilte er die Polizeigewalt gegen friedliche Bürger am Montag, wenngleich er in einigen zu kritisierenden Passagen - möglicherweise durch Unkenntnis der Situation - auch gegen Demonstranten polterte. Triebert wies eine Verantwortung für die angekarrte Polizei von sich.
Tatsächlich hat ein Bürgermeister keine direkte Weisungsbefugnis auf die Zahl der Polizisten, allerdings politischen Einfluss, den er gegenüber den Behörden geltend zu machen hat.
Wir fordern deshalb:
1.) Herr Triebert hat unverzüglich und nachweisbar die zuständige Polizeidirektion Chemnitz aufzufordern, keine Einsatzhundertschaften zum Montagsspaziergang nach Zwönitz zu schicken.
2.) Herr Triebert gehört in die erste Reihe des Bürgerprotestes, um sich schützend vor seine Einwohner zu stellen.
Taten zählen, keine großen Worte!
FREIE SACHSEN:
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Hohenstein-Ernstthal, Altmarkt