„Im Laufe der Jahrhunderte wurden rund 17 Millionen Schwarze in arabische Länder verschleppt. (…) Hatte der transatlantische Sklavenhandel vier Jahrhunderte gewährt, so haben die Araber dreizehn Jahrhunderte lang den afrikanischen Kontinent südlich der Sahara ununterbrochen geplündert. (…) man kann mit Fug und Recht sagen, dass der von den erbarmungslosen arabomuslimischen Räubern betriebene Sklavenhandel weitaus verheerender für Schwarzafrika war als der transatlantische Sklavenhandel.“

https://www.deutschlandfunk.de/dreizehn-jahrhunderte-waehrender-sklavenhandel-100.html

3 comments

Zaineb
Ich kann mir kein Urteil darüber erlauben, ob es so ist. Haben Sie denn soviel darüber recherchiert, um diese "neue" Meinung durch einen Artikel bewiesen zu sehen, so dass sie dafür stehen, ihn zu posten? Gleichzeitig wird gleich mitvermittelt, dass die Muslime Afrika geplündert haben und weniger die Europäer und Amerikaner.....lasst doch einfach Afrika in Ruhe und kümmert euch um eure eigenen Länder, dann gibt es weniger Probleme in der Welt. Aber der Westen kann eben ohne die afrikanischen Ressourcen nicht so in Saus und Braus leben. Bis heute.
Will man damit also das schlechte Bild und Gewissen vermindern?
Das klappt nicht.
Eine Anmerkung zum teils unglücklichen Vergleich mit der Kastration von Haustieren:
Eine Hauskatze wird vor allem deswegen operiert (Entfernung der Eierstöcke), da sie sonst durch den "Stress der Rolligkeit" auf Dauer krank werden würde.

Ansonsten ein sehr interessanter und für mich wichtiger Artikel.
Um zu beurteilen, ob der transatlantische oder der arabische Sklavenhandel schlimmer ware, sollte man vielleicht einfach mal schauen, wieviele Schwarze in Amerika leben und wieviele in Arabien.
In Arabien gibt es überhaupt keine (bis auf temporäre Gastarbeiter). Wohin sind also die ganzen deportierten Afrikaner in Arabien verschwunden?
Richtig, sie wurden ausgerottet. Es gibt in Arabien keine Afrikaner, die die Deportation überlebt haben. Und davon kann man sich durch einen Besuch in Arabien leicht selbst überzeugen. Männliche Afrikaner wurden ohne Ausnahme kastriert, eine Prozedur,, die nur 10% überlebten, da nicht nur der Hodensack, sondern auch der gesamte Penis entfernt wurden. Nachkommen konnten sie also keine zeugen. Die Kinder afrikanischer Sklavinnen wurden in Arabien ausnahmslos abgetrieben oder nach der Geburt getötet.
Der arabische Sklavenhandel war ein Völkermord, der in Amerika nicht. Im Gegenteil, für die Nachfahren der nach Amerika transportierten Sklaven stellt sich das heute als ein Lotteriegewinn heraus, denn wohl kein heutiger Afroamerikaner würde freiwillig nach Afrika zurücksiedeln wollen und die Vorteile der amerikanischen Zivilisation einfach so aufgeben. Stattdessen wollen heute Millionen der zurückgebliebenen Afrikaner, deren Vorfahren damals das Glück hatten, nicht versklavt worden zu sein, nur zu gerne in die USA auswandern. So hat das Schicksal die ehemaligen Verlierer zu Gewinnern gemacht.
Die Nachfahren der bemitleidenswerten Sklaven, die nach Arabien verschleppt wurden, können das jedoch nicht sagen, da es von denen keiner überlebt hat.