Großartiger Text (gekürzt) von Markus Gelau zum internationalen Frauentag. Besonders lesenswert für diejenigen, die da meinen, „starke Frauen“ sollten nur hübsch aussehen, niemals Widerworte geben und/oder einzig als nebensächliches Beiwerk dienen.
„Klar sind Kim Kardashian, Heidi Klum und Kylie Jenner so richtig tolle Frauen, echte Vorbilder für junge Ladies eben, an die sich die Geschichte aufgrund ihrer... äh... Taten zu Recht erinnern wird. Und dann gibt's da noch einige andere Ladies, die vielleicht in Vergessenheit geraten (sind), weil sie keinen Youtube-Channel hatten.
Wir leben in dieser traurigen Welt, in der Konsumbotschafterinnen wie Heidi Klum, Kim Kardashian & Co zu Heldinnen verklärt werden. Und wahrhaft große Frauen nicht mal rudimentären Bekanntheitsgrad genießen.
Ich kann behaupten, dass es oft (in der Neuzeit: IMMER) FRAUEN waren, die revolutionäre Umwälzungen erkämpften.
Vor genau 149 Jahren, im März 1871, bildete sich in Paris spontan die sogenannte "KOMMUNE", die gegen den Willen der damaligen Elite versuchte, Paris nach menschlichen Vorstellungen zu verwalten. Über Nacht wurde eine Großstadt komplett autonom. Ganz Paris entledigte sich seiner Herrscher und erfand eine komplette Gesellschaft neu.
Die Menschen in Paris wollten eine neue Gesellschaft erschaffen. Die Armen bekamen zu essen, Analphabeten wurden unterrichtet, Kranke behandelt, Kirche und Staat wurden getrennt, Frauen konnten wählen und über sich selbst bestimmen. Doch dann kam der Gegenangriff: Auf dem Pariser Montmartre, wurden nach 72 Tagen schwerer Kämpfe die letzten Reste der sogenannten "Kommunarden" (Frauen, Männer, Jugendliche, Soldaten, Arbeiter) exekutiert. Dort, 1871 in Paris, ging es...
... zum ersten Mal um Dinge, um die bis HEUTE in aller Welt gerungen wird: Demokratie oder Diktatur, Rätesystem oder Parlamentarismus, Menschlichkeit oder Ausbeutung und Kapitalismus, Säkularisierung, sogar Frauenemanzipation – alles das stand in diesen Tagen plötzlich auf der Tagesordnung.
Die Frauen bekamen erstmals gleiche Rechte wie Männer. Auch kämpften Frauen auf den Barrikaden mit.
Nachdem die französischen Regierungstruppen Paris Stück für Stück von den Kommunarden zurückerobert hatten, wurden in den folgenden Massenexekutionen weit über 30.000 Menschen getötet und etwa 40.000 inhaftiert. Die meisten gefangenen Kommunarden wurden entweder sofort standrechtlich erschossen, von Schnellgerichten abgeurteilt oder in Kolonien deportiert. Darunter waren etliche Frauen. Frauen wie Louise Michel zum Beispiel.
Vor diesem Hintergrund sollten auch die Gelbwesten durchaus besser verstanden werden. Denn in Paris ist das Gedenken an die "Kommunarden" noch sehr lebendig. Ganz im Gegensatz zu unseren Breiten. In westdeutschen Schulen kommt das Thema überhaupt nicht mehr vor. Das hat Gründe, die es sich zu hinterfragen lohnt. Auch und insbesondere von Euch, Mädels. Und vielleicht auch gerade HEUTE, am Weltfrauentag.
Der Weltfrauentag ist ein KAMPFTAG, an dem sich Frauen besinnen und erinnern sollten: An all die starken Frauen, die in vielen Generationen kämpften, starben und bluteten: Dafür, dass viele von euch heute inflationär ihre sekundären Geschlechtsmerkmale auf Instagram möglichst vorteilhaft in die Handykamera halten. Auf der Suche nach falschem Respekt und oberflächlicher Aufmerksamkeit.
Es waren dieselben, die vor 150 Jahren auf den Barrikaden von Paris standen, die einige Jahre später, 1910, den Weltfrauentag erstritten und erklärten. Es sind Frauen wie Clara Zetkin, Hannah Arendt oder Rosa Luxemburg, deren Andenken so viele von euch vergessen oder gar entehren. Leider sind sich - so glaube ich - viel zu wenige Frauen dessen bewusst.
Mir klar, dass alles, was ich oben schreibe, im gleichen Maß auch für die Buben gilt.
Aber heute ist eben WELTFRAUENTAG. Und da darf und sollte man(n) eben auch mal: über FRAUEN reden.
A WOMAN’S PLACE IS IN THE REVOLUTION! ✊“
@SandraGabriel269
In Englisch, damit die absurde Lächerlichkeit des "Großartigen Textes" kaschiert bleibt.
Was seien eigentlich "Frauenrechte"?
Einfach mal ´ne TV-Show einschalten und ´ne Weile glotzen.
Was 'bewegt' Frauen? Worüber unterhalten sie sich?
Wofür geben sie Geld aus? Was motiviert Frauen?
Einfach mal ´ne TV-Show einschalten und ´ne Weile glotzen - kann auch afghanisches TV sein, ganz egal. Sprachkenntnisse sind NIE nötig.
Und wofür - bittascheen - "kämpfen" Frauen'?
Das tät´ mich mal interessieren.
Bärchen werfen am Bahnhof?
Klatschen, Kreischen und Rumzetern - zu welchem Zweck?
Dass Frauen als 'gebärfähige Körper' bezeichnet werden? Frauensymbole auf Verkehrszeichen?
Mohrenstraße abschaffen?
Als Oma "gegen rechts" hüpfen und ins Staats-Fernsehen kommen?
"Gleicher Lohn" für weniger Leistung?
An Frauen angepasste Mathematik?
Und das war nur ein winziger Ausschnitt aus dem Forderungskatalog von Frauen bzw. vaginösen Menschinnen..
Eigenzitat: "Stumme Frauen leben länger."
Wofür Frauen wie ich kämpfen siehst Du, wenn Du Dich, statt weiter ins Fernsehen zu gucken, hier in meinem Kanal einmal eingehend umsiehst.
Sollte der letzte Kommentar eine subtile Drohung gewesen sein, kann ich darüber nur müde lächeln. Vergleichbare Sprüche und schlimmeres bekomme ich von pseudolinken Gestalten der Staatsantifa (oder auch von Erdogan-Faschos) seit Längerem zu hören und zu lesen.
Nun habe ich im vergangenen Jahr an mehreren großen Demos teilgenommen und hatte Gelegenheit, die Texte der Schilder zu lesen, die an Frauen hängten, ich hörte deren Sprechchöre (zB. "Wir sind laut, weil man uns die Freiheit klaut!") - großartige Deutsche Lyrik. Und ich hörte auch deren Gesangsversuche von 'Hare Krishna' bis - irgendwas englisch Klingendes.
Wir, eine sportliche Männergruppe, waren mittendrin. Vor uns, hinter uns zumeist eher etwas ältere Semester im Hippy-Look und Rastalocken sowie diversen "modischen" Accessoires einschließlich afrikanischer Nasenringe, Brandings, Ohr-Tunnel und Tätowierungen auf den welkenden Häuten.
Du bist eine Ausnahme.
Ähnlich den wenigen, unverhüllten Studentinnen im Fachbereich Maschinenbau (drei bis fünf von 55).
Übrigens - Klugscheißermodus an - wenn es um die "Schöpfung" geht, dann gehörten Männer zu den "Herren der Schöpfung".
Für mich sind alle EinGottReligionen Hühnerkacke, das nur als Bemerkung.
Ich war - wie man hier im Kanal ja auch sehen kann, denn ich habe die meisten Videos direkt vor Ort eingestellt - bei den großen Demos immer vorne "an der Front". Bei den Gegendemonstrationen zu den Freiheitsdemos (insbesondere in Halle, Leipzig, Berlin) sind mir vor allem schwarz gekleidete junge Typen aufgefallen, mit hohem Aggressionspotential auch mir gegenüber.
Über verwirrte und es oft mit der Wahrheit nicht so genau nehmende "Omas gegen Rechts" (meist abgelegte sPDlerinnen, die ansonsten keine Aufmerksamkeit bekämen) brauchen wir nicht sprechen - da erübrigt sich jeder weitere Kommentar.
Das mit der Schöpfung ist eine Redewendung. Ich bin Atheistin.
Du hast aber Recht mit Deinem Hinweis und ich sollte darauf achten und mindestens ein Smiley setzen.
'Schwarz gekleidet' sind wir auch meist, jedoch keine jungen Burschen mehr. Abgesehen von den schwarz gekleideten Frauen bei uns, die selbstverständlich jung sind :-)
Bin das ja auch seit Längerem von den Erdogan-Faschos gewohnt, wenn ich mich „wage“ die verlängerten Arme Erdogans Milli Görüs oder DITIB in Frage zu stellen. Wie kann eine Frau sich das nur wagen! ;-) Die verwenden bei ihren Phantasien dann allerdings mehr so Zoophilie-Sprüche und fragen vehement nach meiner Adresse.
Na, Hauptsache, man verwechselt Euch nicht mit denen von der antideutschen Staatsantifa. ;-)
Ja, das könnte passieren. Insbesondere, als wir jedesmal kräftig mitbrüllten, wenn "grüne/linke" Gegendemonstranten am Rand standen und Krach machten. Und alles schrie dann auf gleicher Höhe "Nazis raus!". Ja, das hatte Spaß gemacht und selbst die Hippys brüllten mit.
Ansonsten aber sinnlose Zeitvergeudung.
Es muss durch bewohnte Gegenden gehen!
Es schallt so schön: Frei, sozial und national!
Wir sehen uns und das ist ein kameradschaftlicher Gruß.
Die kann man nicht mit den Erstgenannten vergleichen. Sie hatten keine schwarzen Kinder.