Der/die/es Profx. Lann Hornscheidt belehrt uns, wie wir Rassismus schon mit der Sprache sensibel begegnen können.
"Respektvoll zu sprechen, ist eine Form politischen Widerstands gegen zunehmend normalisierte rassistische Verhältnisse. Diskriminierungskritisch "sprachzuhandeln" ist eine Strategie, die alle jederzeit anwenden können. Da Diskriminierungen so allgegenwärtig sind, können sie auch ständig verändert werden. Sie finden sich in hundert alltäglichen Situationen: Als beschädigend angesprochene Benennungen wie "Farbige" oder "Dunkelhäutige", das "N-Wort" oder das "Z-Wort" (für Sinti und Roma) werden dauernd wiederholt. Sie werden hingenommen in Zeitungen und Romanen.
[...]
Rassistische Metaphern wie "Schwarzfahren" und "Schwarzsehen", "schwarzmalen" und "schwarze Schafe" bleiben unhinterfragt. Auf diese Weise werden rassistische Vorstellungen genährt und bestätigt, weitergeführt und fließen als subtile Gewalt ins eigene Leben ein."
#feminismiscancer
https://www.zeit.de/zeit-wissen/2020/01/diskriminierung-antirassismus-adolph-freiherr-knigge-update
Das gab es schon in D, im 3. Reich, wo man lateinische Wörter ins Deutsche transformierte, da wurde ein Motor zum 4-Takt-Zerknalltreibling.
Gender, der verzweifelte Versuch die Sprache, die Gesellschaft heim ins Reich zu führen, in den 1000-jährigen Sozialismus. 88 oder Heil Honscheidt.