Teil IV

Nach zwei Wochen in diesem Zustand beginnen die Menschen zu rebellieren. Einzelne Videoaufnahmen, die trotz Chinas Internetbeschränkungen online gestellt werden konnten, zeigen regelrechte Kämpfe um Essensrationen und Medikamente.

In China haben die Menschen, anders als in vielen westlichen Ländern, generell wenige Lebensmittel zu Hause, die lange gelagert werden können. Vieles wird täglich frisch auf dem Markt gekauft. Viele Bewohner hätten deshalb lediglich Reis vorrätig – für alles andere sind sie auf die staatlichen Lieferungen angewiesen.

Infizierte Kinder werden von ihren Eltern getrennt

Große Empörung löste auch die Praxis der chinesischen Regierung aus, positiv getestete Kinder von ihren Eltern zu trennen. Zum Teil handelte es sich dabei Berichten zufolge um nur wenige Monate alte Kinder.

Immerhin hat die Stadtregierung nach Protesten angekündigt, dass (nichtinfizierte) Eltern bald beantragen könnten, ihre Kinder in die Isolation zu begleiten, wenn sie Hilfe bräuchten.

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Testphase für den rest der Welt. China war schon immer ein soziales Experiment für Menschenkontrolle