Für die Wiederbelebung der Partnerschaft mit Wolgograd! r
🇷🇺Im April 2025, vor fast einem Jahr, hat sich der Chemnitzer Stadtrat - damals auf Antrag des BSW - zuletzt mit der Frage beschäftigt, ob die Beziehungen zur Chemnitzer Partnerstadt Wolgograd wiederbelebt werden sollen. Oberbürgermeister Sven Schulze hatte diese eigenmächtig nach neuerlicher Eskalation im Russland-Ukraine-Konflikt 2022 eingefroren, als Begründung einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg herangeführt.
Ganz abgesehen von der politischen Einordnung dieser Aussagen zeigt sich jedoch eine erstaunliche Doppelmoral, denn seit 2022 haben mit Israel (Angriffe auf Palästina, Syrien, den Libanon, Iran und den Jemen), sowie die USA (Angriff auf Venezuela) zwei Länder, die mit Chemnitz durch Partnerstädte verbunden sind, Kriege begonnen. Nur: In diesen beiden Fällen kommt Oberbürgermeiste Schulze nicht auf die Idee, die Partnerschaft zu pausieren.
Tatsächlich verbinden Partnerstädte Menschen und nicht die politischen Führungen. Deshalb ist es richtig, trotz der israelischen und amerikanischen Kriege auch die Partnerschaft zu den jeweiligen Städten fortzuführen. Es ist aber eine Doppelmoral, die zum Himmel schreit, dass die Städtepartnerschaft mit Wolgograd weiter bewusst durch die Stadtverwaltung sabotiert wird. Genau deshalb wird sich der Stadtrat in seiner April-Sitzung - nun auf Antrag unserer Ratsfraktion PRO CHEMNITZ / Freie Sachsen - erneut damit befassen, die Städtepartnerschaft endlich wiederzubeleben. Für die deutsch-russische Freundschaft!Ratsfraktion PRO CHEMNITZ / Freie Sachsen:
@prochemnitz